Hast du denn eine Empfehlung für die Slowakei. Besonders Kosice bzw. Ostslowakei? Danke
Ukraine? Wer kennt sich aus?
Gestartet von ltb77 · 07.05.2010 · 48 Beiträge · 76.240 Aufrufe
In der Ukraine kenn ich mich aus, war schon etliche Male dort. Vorwiegend war ich in den Regionen am schwarzen Meer inkl. Krim. In Moldawien war ich auch schon mal vor ein paar Jahren, aber nur in Kishinev. Ende Juli bin ich wieder für 3 Wochen dort, anfangs Moldawien, dann Transnistrien und Ukraine, wobei ich mir heuer auch mal 2-3 Tage das Kazantip Festival geben werde.
Wäre klasse wenn Du von Deinen Eindrücken u. Erlebnissen v. Kazantip berichten könntest.
Wäre da auch sehr interessiert - ich weis nur nicht wie das dann dort ist, wenn man die Sprache nicht drauf hat.
Kazantip ist ein sehenswertes Festival, einzigartige Athmosphäre & fette Party Tag & Nacht und natürlich viele super fesche Weiber. Aber ohne Russisch Kenntnisse hast du dort keinen Riss, überdies ist das Festival mittlerweile sauteuer. Das Viza kostet ca. 200 Euro, die Getränkepreise über Weststandard, ausser Vodka, der ist billig. Aber man kann ja nicht den ganzen Tag bei bis zu 45 Grad im Schatten Vodka saufen. Extra für Kazantip würde ich nicht hinfahren, aber wenn du auf die Krim fährst dann solltest du 1-2 Tage Kazantip einplanen. Kurzum: Es gibt viel interessantere Plätze auf der Krim und überhaupt in UA, die Chancen als Westeuropäer ein Freebie Girl auf Kazantip zu angeln sind gering, ohne Russisch gleich 0. Ausser du checkst dir eine der Bezahlgirls, also Nutten dort, die wollen aber mehr Kohle als überall anders.
Danke für Deinen turbofixen Bericht! :-))
Ich bin zwischenzeitl. auch fündig geworden, heisse Pics v. Festival:
http://groove.ru/?p=photo&folder=127
Ich bin zwischenzeitl. auch fündig geworden, heisse Pics v. Festival:
http://groove.ru/?p=photo&folder=127
Zu allem, was man macht, gehört natürlich Glück.
Ich war im Oktober zum letzten Mal in Kiew und konnte mir dort erneut ohne großes Federlesen Privataufrisse klar machen, eine auf dem Kreschatik, die aus dem Adidas-Store raus kam und mich dabei aus Versehen anstieß (wir gingen im anschluß an einen smalltalk einen Kaffee trinken und verabredeten uns für den nächsten Nachmittag)und eine andere, mit der ich in einem Irish Pub ins Gespräch kam.
Mit jeder hatte ich einen "stand", beide waren Mitte 30, sehr hübsch, gut angezogen und bereit, einem Deutschen ihre Stadt zu zeigen.
Beim "stand" waren Kondome kein Thema.....und Bezahlung sowieso nicht.
Mit der vom Kreschatik war ich in ihrer Wohnung -nach nachmittäglichen Ausflug an den Dnjepr, mit der aus dem Irish Pub landete ich in meinem Appartement, wo sie dann auch übernachtete.
Beides waren ganz normale, berufstätige Frauen, die tödlich beleidigt gewesen wären, wenn ich mit Dollars oder Euros herumgewedelt hätte.
Lange Rede, kurzer Sinn: aufgrund der Massen an Sextouristen aus der Türkei, Italien, Groß-Britannien und wo die Dumpfbacken sonst so her kommen, hat man als Deutscher gute Chancen.
Wir gelten einerseits als stark, andererseits aber auch als zurückhaltend und höflich, und diese Kombination gefällt den Frauen sehr.
Wer als 40+ nicht gerade der Meinung ist, unbedingt eine 16<x<19 kriegen zu müssen, hat sehr gute Chancen auf eine nette Begegnung, die, sollte es im Bett enden, immer ohne Gummi verläuft - kein Thema dort.
Ich war insgesamt jetzt drei Mal in Kiew, und habe bislang jedes Mal eine Frau einfach so kennengelernt, mit der ich eine schöne Zeit verbringen konnte und ferner auch schnell und unkompliziert ins Bett kam - wohl gemerkt: Zufallsbekanntschaften, keine dating-agentur oder sonstwas.
Wer sich aber nicht traut, sich was klar zu machen, kann sich auf dem Kreschatik mit Straßen-Nutten eindecken, da laufen viele Mädels herum, die einem zu verstehen geben, dass man sie haben kann.
Allerdings solte man da darauf achten, dass die einem etwas länger anschauen, denn sie sind recht schwer auszumachen, da sie in ganz normalen, unauffälligen Alltagsklamotten unterwegs sind.
Von Nightclubs und Diskos würde ich abraten, da sitzen zwar viele Nutten rum, aber die rufen schon mal 250$/ h auf, und das muss wirklich nicht sein.
Ein abschließendes Wort:
Kiew ist alles andere als ein großer Puff für notgeile fette, alt bzw. altwerdende West-Europäer.
Im Gegenstz zu dem, was man immer so mal liest, laufen die Frauen auch ganz und gar nicht alle halbnackt oder sonstwie aufreizend herum, sondern größtenteils eher normal und auch kultiviert wirkend.
Natürlich gibt es die typischen Aufgedonnerten mit blondierten Haaren, kurzen Röcken und Highheels, doch sind diese zumindest im Centrum von Kiew die Ausnahme, selbst an einem FReitag oder Samstagabend.
Ich war im Oktober zum letzten Mal in Kiew und konnte mir dort erneut ohne großes Federlesen Privataufrisse klar machen, eine auf dem Kreschatik, die aus dem Adidas-Store raus kam und mich dabei aus Versehen anstieß (wir gingen im anschluß an einen smalltalk einen Kaffee trinken und verabredeten uns für den nächsten Nachmittag)und eine andere, mit der ich in einem Irish Pub ins Gespräch kam.
Mit jeder hatte ich einen "stand", beide waren Mitte 30, sehr hübsch, gut angezogen und bereit, einem Deutschen ihre Stadt zu zeigen.
Beim "stand" waren Kondome kein Thema.....und Bezahlung sowieso nicht.
Mit der vom Kreschatik war ich in ihrer Wohnung -nach nachmittäglichen Ausflug an den Dnjepr, mit der aus dem Irish Pub landete ich in meinem Appartement, wo sie dann auch übernachtete.
Beides waren ganz normale, berufstätige Frauen, die tödlich beleidigt gewesen wären, wenn ich mit Dollars oder Euros herumgewedelt hätte.
Lange Rede, kurzer Sinn: aufgrund der Massen an Sextouristen aus der Türkei, Italien, Groß-Britannien und wo die Dumpfbacken sonst so her kommen, hat man als Deutscher gute Chancen.
Wir gelten einerseits als stark, andererseits aber auch als zurückhaltend und höflich, und diese Kombination gefällt den Frauen sehr.
Wer als 40+ nicht gerade der Meinung ist, unbedingt eine 16<x<19 kriegen zu müssen, hat sehr gute Chancen auf eine nette Begegnung, die, sollte es im Bett enden, immer ohne Gummi verläuft - kein Thema dort.
Ich war insgesamt jetzt drei Mal in Kiew, und habe bislang jedes Mal eine Frau einfach so kennengelernt, mit der ich eine schöne Zeit verbringen konnte und ferner auch schnell und unkompliziert ins Bett kam - wohl gemerkt: Zufallsbekanntschaften, keine dating-agentur oder sonstwas.
Wer sich aber nicht traut, sich was klar zu machen, kann sich auf dem Kreschatik mit Straßen-Nutten eindecken, da laufen viele Mädels herum, die einem zu verstehen geben, dass man sie haben kann.
Allerdings solte man da darauf achten, dass die einem etwas länger anschauen, denn sie sind recht schwer auszumachen, da sie in ganz normalen, unauffälligen Alltagsklamotten unterwegs sind.
Von Nightclubs und Diskos würde ich abraten, da sitzen zwar viele Nutten rum, aber die rufen schon mal 250$/ h auf, und das muss wirklich nicht sein.
Ein abschließendes Wort:
Kiew ist alles andere als ein großer Puff für notgeile fette, alt bzw. altwerdende West-Europäer.
Im Gegenstz zu dem, was man immer so mal liest, laufen die Frauen auch ganz und gar nicht alle halbnackt oder sonstwie aufreizend herum, sondern größtenteils eher normal und auch kultiviert wirkend.
Natürlich gibt es die typischen Aufgedonnerten mit blondierten Haaren, kurzen Röcken und Highheels, doch sind diese zumindest im Centrum von Kiew die Ausnahme, selbst an einem FReitag oder Samstagabend.
Zuletzt bearbeitet von OhneSchild am 23.01.2012, 23:16
Gib Gummis keine Chance

Lange Rede, kurzer Sinn: aufgrund der Massen an Sextouristen aus der Türkei, Italien, Groß-Britannien und wo die Dumpfbacken sonst so her kommen, hat man als Deutscher gute Chancen.
Wir gelten einerseits als stark, andererseits aber auch als zurückhaltend und höflich, und diese Kombination gefällt den Frauen sehr.
Das "wir" als zurückhaltend, höflich und stark gelten ist leider nicht der Fall. So sehen wir uns vielleicht gerne selbst. Wenn man Frauen aus der Ukraine befragt, dann kommen eher die negativen Eigenschaften zum Vorschein. Soll bedeuten: Deutsche gelten als geizig, knauserig, schauen auf jeden Euro, reden gerne über Geld und sind sexuell abartig, pervers. Nicht umsonst ist "Deutsche Filme" in der Umgangssprache ein anderes Wort für harte Pornos.
Die Einschätzung des deutschen Mannes ist sicher milieu- und personenabhängig.
Ich habe das geschrieben, was die Frauen, mit denen ich was hatte (Akademikerinnen), mir über "uns" gesagt haben.
Inwiefern sie sich alleine auf Erfahrungen mit Männern aus West-Deutschland bezogen haben, weiß ich nicht, allerdings hatte eine meiner Begegnungen offenbar maßgeblich mit Rheinländern und Bayern Kontakt, während die andere Deutschland nur aus Büchern und Filmen kannte, was für mich ein hohes Maß an Verantwortung bedeutete, weil ich keinesfalls das gute Bild, was sie von DT hat, gefährden wollte.
Ich habe das geschrieben, was die Frauen, mit denen ich was hatte (Akademikerinnen), mir über "uns" gesagt haben.
Inwiefern sie sich alleine auf Erfahrungen mit Männern aus West-Deutschland bezogen haben, weiß ich nicht, allerdings hatte eine meiner Begegnungen offenbar maßgeblich mit Rheinländern und Bayern Kontakt, während die andere Deutschland nur aus Büchern und Filmen kannte, was für mich ein hohes Maß an Verantwortung bedeutete, weil ich keinesfalls das gute Bild, was sie von DT hat, gefährden wollte.
Gib Gummis keine Chance

Man muß einordnen, wann die Aussagen in welcher Situation getroffen wurden. Und verpauschalieren sollte man schon mal gar nicht. Das Land entwickelt sich und damit Anspruch und Wahrnehmung.
Nach der Grenzöffnung bis Anfang/Mitte der 2000er Jahre wurden Deutsche schon als stark, kultiviert und zuvorkommend angesehen. Es waren erste ernsthafte Kontakte breiterer Bevölkerungsschichten mit dem Westen und dem im Verhältnis zu den noch herrschenden Zuständen in den GUS Staaten immensen Wohlstand. Auf der anderen Seite war es in RUS, BY, der UA etc. extrem billig und man(n) konnte auch mit normalem Geldbeutel großzügig auftreten. Die russischen Männer - ich rede jetzt nicht von der kleinen Oberschicht - wurden von den Frauen als brutal und versoffen angesehen, was in vielen Fällen auch der Realität entsprach.
Die ersten Kulturschocks und verlorenen Glauben an die deutschen "Millionäre" erlebten dann die Mädels, die sich nach Deutschland einladen ließen. Zwei, drei Wochen Urlaub auf der Krim oder an der Wolga sind halt nicht Leben in Deutschland. Die Damen waren - selbst erlebt und im einschlägigen Bekanntenkreis genauso mitbekommen - plötzlich sehr erstaunt, daß man morgens das Haus verließ, um arbeiten zu gehen. Mich hat echt eine gefragt, warum ich jeden Tag zehn bis elf Stunden ins Büro gehe und nur noch am Wochenende richtig Zeit habe. Ob ich sie nicht mehr lieben würde. Aha, konsequent Geld verdienen - schien was ganz Neues zu sein. Dann ist man auch nicht mehr ständig ausgegangen, zum Essen etc. Klar, einmal Essen im deutschen Steakhaus - für das Geld hat man 2001 in RUS drei- bis viermal super essen gehen können. Also die Sicht auf den reichen, generell Zeit habenden Mann relativierte sich schon damals bei einigen Frauen.
So, inzwischen ist´s in den GUS Staaten auch richtig teuer geworden. Zumindest mal in den größeren Städten und "Touristenzentren". Da geh ich selbst in München günstiger essen als in Kiew oder gar Moskau. Und Urlaub irgendwo am Schwarzen Meer oder in den Karpaten ist auch nicht mehr billig, sondern liegt auf Österreich- oder Spanien-Niveau, eher darüber. Und damit erscheint der Normalverdiener jetzt gefühlt geizig, weil er eben nicht mal locker ständig alles bezahlt und die Freundinnen seiner Begleitung gleich mit einlädt.
Gleichzeitig hat sich eine starke russische Oberschicht entwickelt, die Geld wie Heu hat und es auch entsprechend ausgibt. Bei sich im Land und auch bei uns. Mit denen kann unsereins gar nicht mithalten. Die Verwestlichung und das Anspruchs- und Konsumdenken tut bei vielen - vor allem jüngeren - Frauen ein Übriges. Vor 15 Jahren haben sich die Mädels über kleine Mitbringsel aus dem Reich Sprüh-Sprüh und Pinsel-Pinsel echt noch gefreut. Wenn Du heute keine Premiummarke anschleifst, bist du der Geizkragen.
Und wenn dann natürlich inzwischen irgendwelche Hartz-IV-Jungs auftreten mit der vorgestrigen Annahme, die ganze Ukraine ist ein öffentlicher Puff, dann ist´s mit der ehemals "guten Meinung" über die deutschen Männer halt aus.
O tempora, o mores...
Es ist am Ende vom Tag jedem von uns selber überlassen, wie er auftritt, was er möchte und erwartet und was er dann letztendlich damit für einen Eindruck hinterläßt. "Den" Deutschen pauschal gibt es eh nicht.
Nach der Grenzöffnung bis Anfang/Mitte der 2000er Jahre wurden Deutsche schon als stark, kultiviert und zuvorkommend angesehen. Es waren erste ernsthafte Kontakte breiterer Bevölkerungsschichten mit dem Westen und dem im Verhältnis zu den noch herrschenden Zuständen in den GUS Staaten immensen Wohlstand. Auf der anderen Seite war es in RUS, BY, der UA etc. extrem billig und man(n) konnte auch mit normalem Geldbeutel großzügig auftreten. Die russischen Männer - ich rede jetzt nicht von der kleinen Oberschicht - wurden von den Frauen als brutal und versoffen angesehen, was in vielen Fällen auch der Realität entsprach.
Die ersten Kulturschocks und verlorenen Glauben an die deutschen "Millionäre" erlebten dann die Mädels, die sich nach Deutschland einladen ließen. Zwei, drei Wochen Urlaub auf der Krim oder an der Wolga sind halt nicht Leben in Deutschland. Die Damen waren - selbst erlebt und im einschlägigen Bekanntenkreis genauso mitbekommen - plötzlich sehr erstaunt, daß man morgens das Haus verließ, um arbeiten zu gehen. Mich hat echt eine gefragt, warum ich jeden Tag zehn bis elf Stunden ins Büro gehe und nur noch am Wochenende richtig Zeit habe. Ob ich sie nicht mehr lieben würde. Aha, konsequent Geld verdienen - schien was ganz Neues zu sein. Dann ist man auch nicht mehr ständig ausgegangen, zum Essen etc. Klar, einmal Essen im deutschen Steakhaus - für das Geld hat man 2001 in RUS drei- bis viermal super essen gehen können. Also die Sicht auf den reichen, generell Zeit habenden Mann relativierte sich schon damals bei einigen Frauen.
So, inzwischen ist´s in den GUS Staaten auch richtig teuer geworden. Zumindest mal in den größeren Städten und "Touristenzentren". Da geh ich selbst in München günstiger essen als in Kiew oder gar Moskau. Und Urlaub irgendwo am Schwarzen Meer oder in den Karpaten ist auch nicht mehr billig, sondern liegt auf Österreich- oder Spanien-Niveau, eher darüber. Und damit erscheint der Normalverdiener jetzt gefühlt geizig, weil er eben nicht mal locker ständig alles bezahlt und die Freundinnen seiner Begleitung gleich mit einlädt.
Gleichzeitig hat sich eine starke russische Oberschicht entwickelt, die Geld wie Heu hat und es auch entsprechend ausgibt. Bei sich im Land und auch bei uns. Mit denen kann unsereins gar nicht mithalten. Die Verwestlichung und das Anspruchs- und Konsumdenken tut bei vielen - vor allem jüngeren - Frauen ein Übriges. Vor 15 Jahren haben sich die Mädels über kleine Mitbringsel aus dem Reich Sprüh-Sprüh und Pinsel-Pinsel echt noch gefreut. Wenn Du heute keine Premiummarke anschleifst, bist du der Geizkragen.
Und wenn dann natürlich inzwischen irgendwelche Hartz-IV-Jungs auftreten mit der vorgestrigen Annahme, die ganze Ukraine ist ein öffentlicher Puff, dann ist´s mit der ehemals "guten Meinung" über die deutschen Männer halt aus.
O tempora, o mores...
Es ist am Ende vom Tag jedem von uns selber überlassen, wie er auftritt, was er möchte und erwartet und was er dann letztendlich damit für einen Eindruck hinterläßt. "Den" Deutschen pauschal gibt es eh nicht.
Zuletzt bearbeitet von Bagheera am 26.01.2012, 21:35
Bagheera
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<edit 2024> The grey panther - now more of an observer...
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Man muß einordnen, wann die Aussagen in welcher Situation getroffen wurden. Und verpauschalieren sollte man schon mal gar nicht. Das Land entwickelt sich und damit Anspruch und Wahrnehmung.
Nach der Grenzöffnung bis Anfang/Mitte der 2000er Jahre wurden Deutsche schon als stark, kultiviert und zuvorkommend angesehen. Es waren erste ernsthafte Kontakte breiterer Bevölkerungsschichten mit dem Westen und dem im Verhältnis zu den noch herrschenden Zuständen in den GUS Staaten immensen Wohlstand. Auf der anderen Seite war es in RUS, BY, der UA etc. extrem billig und man(n) konnte auch mit normalem Geldbeutel großzügig auftreten. Die russischen Männer - ich rede jetzt nicht von der kleinen Oberschicht - wurden von den Frauen als brutal und versoffen angesehen, was in vielen Fällen auch der Realität entsprach.
Die ersten Kulturschocks und verlorenen Glauben an die deutschen "Millionäre" erlebten dann die Mädels, die sich nach Deutschland einladen ließen. Zwei, drei Wochen Urlaub auf der Krim oder an der Wolga sind halt nicht Leben in Deutschland. Die Damen waren - selbst erlebt und im einschlägigen Bekanntenkreis genauso mitbekommen - plötzlich sehr erstaunt, daß man morgens das Haus verließ, um arbeiten zu gehen. Mich hat echt eine gefragt, warum ich jeden Tag zehn bis elf Stunden ins Büro gehe und nur noch am Wochenende richtig Zeit habe. Ob ich sie nicht mehr lieben würde. Aha, konsequent Geld verdienen - schien was ganz Neues zu sein. Dann ist man auch nicht mehr ständig ausgegangen, zum Essen etc. Klar, einmal Essen im deutschen Steakhaus - für das Geld hat man 2001 in RUS drei- bis viermal super essen gehen können. Also die Sicht auf den reichen, generell Zeit habenden Mann relativierte sich schon damals bei einigen Frauen.
So, inzwischen ist´s in den GUS Staaten auch richtig teuer geworden. Zumindest mal in den größeren Städten und "Touristenzentren". Da geh ich selbst in München günstiger essen als in Kiew oder gar Moskau. Und Urlaub irgendwo am Schwarzen Meer oder in den Karpaten ist auch nicht mehr billig, sondern liegt auf Österreich- oder Spanien-Niveau, eher darüber. Und damit erscheint der Normalverdiener jetzt gefühlt geizig, weil er eben nicht mal locker ständig alles bezahlt und die Freundinnen seiner Begleitung gleich mit einlädt.
Gleichzeitig hat sich eine starke russische Oberschicht entwickelt, die Geld wie Heu hat und es auch entsprechend ausgibt. Bei sich im Land und auch bei uns. Mit denen kann unsereins gar nicht mithalten. Die Verwestlichung und das Anspruchs- und Konsumdenken tut bei vielen - vor allem jüngeren - Frauen ein Übriges. Vor 15 Jahren haben sich die Mädels über kleine Mitbringsel aus dem Reich Sprüh-Sprüh und Pinsel-Pinsel echt noch gefreut. Wenn Du heute keine Premiummarke anschleifst, bist du der Geizkragen.
Und wenn dann natürlich inzwischen irgendwelche Hartz-IV-Jungs auftreten mit der vorgestrigen Annahme, die ganze Ukraine ist ein öffentlicher Puff, dann ist´s mit der ehemals "guten Meinung" über die deutschen Männer halt aus.
O tempora, o mores...
Es ist am Ende vom Tag jedem von uns selber überlassen, wie er auftritt, was er möchte und erwartet und was er dann letztendlich damit für einen Eindruck hinterläßt. "Den" Deutschen pauschal gibt es eh nicht.
sehr wahre Worte Bagheera! Urlaub in den GUS Staaten kostet mittlerweile durchschnittlich mehr als in unseren Breiten, hat aber für mich immer noch so etwas wie ein adventure feeling. Ganz zu Schweigen von den russischen Frauen, die schönsten & best gekleidetsten auf dem Planeten. Als Geizkragen haste dort nix verloren, eine russ. oder ukrainische Frau erwartet einfach, dass der Mann bezahlt, egal ob Restaurantbesuch oder Disco oder was auch immer man mit der Dame unternimmt. Das machen auch die russischen Männer, das ist einfach so dort. Anfangs kommt das vielleicht überheblich, weil sich die Frau nicht wegen jedem Furz bedankt, aber das ist einfach so dort. Die russiche Seele oder gar die russische Frau zu kapieren ist nicht einfach. Jedenfalls, wer kein Russisch spricht, kann sich den Weg sparen, weil da gehst du 99% leer aus bei den Freebies.
sehr wahre Worte Bagheera! Urlaub in den GUS Staaten kostet mittlerweile durchschnittlich mehr als in unseren Breiten, hat aber für mich immer noch so etwas wie ein adventure feeling. Ganz zu Schweigen von den russischen Frauen, die schönsten & best gekleidetsten auf dem Planeten...
Danke.
Und mit dem Adventure Feeling und der Frauenbeschreibung hast Du vollkommen recht. That´s why real gentlemen love it...
Bagheera
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Die Kosten sind in der Tat teilweise brutal hoch, vor allem wenn man sich vor Augen führt, was man teils an postsowjetichem Komfort geboten bekommt.... Urlaub in den GUS Staaten kostet mittlerweile durchschnittlich mehr als in unseren Breiten, hat aber für mich immer noch so etwas wie ein adventure feeling.
Hinsichtlich der Übernachtung habe ich mich gänzlich, auch wenn ich dadurch auf ein reichhaltiges und von mir immer geschätztes Hotelfrühstück verzichten muss, auf Appartements verlegt, zumal ich dann auch ganz unkompliziert einladen kann.
[...] eine russ. oder ukrainische Frau erwartet einfach, dass der Mann bezahlt, egal ob Restaurantbesuch oder Disco oder was auch immer man mit der Dame unternimmt. Das machen auch die russischen Männer, das ist einfach so dort. Anfangs kommt das vielleicht überheblich, weil sich die Frau nicht wegen jedem Furz bedankt, aber das ist einfach so dort.
Obwohl ich grundsätzlich zustimmen will hinsichtlich der weiblichen Wahrnehmung der Aufgaben der Geschlechter, habe ich grundlegend andere Erfahrungen gemacht, zumal in Kiew.
Es war den Frauen wichtig, sich revanchieren zu können, so ging der ein oder andere Nachmittagskaffee zu Lasten der Frau, auch waren die, mit denen ich unterwegs war, nahezu ausnahmslos darauf bedacht, sich zurückzuhalten bei der Wahl ihrer Speisen.
So bestellte ich grundsätzlich immer eine Vorspeise, wählte für mich grundsätzlich das hochpreisige Hauptgericht - natürlich nur, wenn ich auch auf das ausgewählte Appetit hatte-, um der Frau die Scheu vor einer größeren Bestellung zu nehmen.
Trotzdem habe ich große Zurückhaltung festgestellt, die ich zu dem insofern angenehm empfand, als ich eigenständige Frauen sehr mag und die, mit denen ich unterwegs war, sich damit als auf ihre Eigenständigkeit bedacht zeigten - und zwar echt, nicht irgendwie gespielt.
Die russiche Seele oder gar die russische Frau zu kapieren ist nicht einfach. Jedenfalls, wer kein Russisch spricht, kann sich den Weg sparen, weil da gehst du 99% leer aus bei den Freebies.
Ich spreche so gut wie kein Russisch, bin aber in Kiew sehr gut mit Englisch durchgekommen. Daavon ab hatte ich aber auch das Glück, dass die Frauen recht passabel deutsch sprachen.
Gib Gummis keine Chance

Bestätigt das, was ich auch geschrieben habe:
"Es ist am Ende vom Tag jedem von uns selber überlassen, wie er auftritt, was er möchte und erwartet und was er dann letztendlich damit für einen Eindruck hinterläßt. "Den" Deutschen pauschal gibt es eh nicht."
Bin auch kein Millionär, suche und habe entsprechende Kontakte und auch den entsprechenden Spaß.
Der Vorteil in der UA oder auch RUS/BY (und weitere GUS Staaten...) ist eben, daß das Rollenverständnis Frau - Mann und auch das Selbstwertgefühl der "echten" Frau einfach anders ist als bei uns. Nämlich "traditionell" (was ja nicht heißt "unterwürfig" / "duckmäuserich" - die russische Frau ist im privat-familiären Umfeld sehr dominant). Aber damit ist der Osten ein Dorado für den Gentleman "alter Schule", der die frigiden westlichen Emanzen satt hat.
"Es ist am Ende vom Tag jedem von uns selber überlassen, wie er auftritt, was er möchte und erwartet und was er dann letztendlich damit für einen Eindruck hinterläßt. "Den" Deutschen pauschal gibt es eh nicht."
Bin auch kein Millionär, suche und habe entsprechende Kontakte und auch den entsprechenden Spaß.
Der Vorteil in der UA oder auch RUS/BY (und weitere GUS Staaten...) ist eben, daß das Rollenverständnis Frau - Mann und auch das Selbstwertgefühl der "echten" Frau einfach anders ist als bei uns. Nämlich "traditionell" (was ja nicht heißt "unterwürfig" / "duckmäuserich" - die russische Frau ist im privat-familiären Umfeld sehr dominant). Aber damit ist der Osten ein Dorado für den Gentleman "alter Schule", der die frigiden westlichen Emanzen satt hat.
Bagheera
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Ich werde demnächst mit dem Wagen nach Lemberg und in die Bukowina reisen.
Ich habe irgendwo gelesen, dass die Zeitdauer bzgl. des Grenzübertritts PL: UA abhängig ist vom $-Schein im Reisepass.
Gilt das so kurz vor der EM immer noch?
Weiß einer, wo in Lemberg das Studenten- bzw. "Ausgeh"-Viertel ist?
thx in advance
Ich habe irgendwo gelesen, dass die Zeitdauer bzgl. des Grenzübertritts PL: UA abhängig ist vom $-Schein im Reisepass.
Gilt das so kurz vor der EM immer noch?
Weiß einer, wo in Lemberg das Studenten- bzw. "Ausgeh"-Viertel ist?
thx in advance
Gib Gummis keine Chance

@ OhneSchild
die Dauer des Grenzübertritts in die UA bzw zurück ist kaum zu kalkulieren. Gute Erfahrungen habe ich mit dem Übergang Do?hobyczów gemacht, von da sind es etwa 80 km über Nebenstraßen nach Lemberg.
Das Ausgehviertel in Lemberg befindet sich fußläufig rund um den Rynok mit schönen kleinen Gassen und netten Kneipen, sehr zu empfehlen.
Und da dies ja kein Reiseforum ist, wenigstens noch der Hinweis, dass ich in 4 Tagen 2 mal ao hatte, mit finanzieller Unterstützung. Kommunikation klappt meist auf Englisch, mit russisch ist man (also auch ich) aber deutlich im Vorteil.
Viel Spass wünsche ich dir....
die Dauer des Grenzübertritts in die UA bzw zurück ist kaum zu kalkulieren. Gute Erfahrungen habe ich mit dem Übergang Do?hobyczów gemacht, von da sind es etwa 80 km über Nebenstraßen nach Lemberg.
Das Ausgehviertel in Lemberg befindet sich fußläufig rund um den Rynok mit schönen kleinen Gassen und netten Kneipen, sehr zu empfehlen.
Und da dies ja kein Reiseforum ist, wenigstens noch der Hinweis, dass ich in 4 Tagen 2 mal ao hatte, mit finanzieller Unterstützung. Kommunikation klappt meist auf Englisch, mit russisch ist man (also auch ich) aber deutlich im Vorteil.
Viel Spass wünsche ich dir....
Wobei man fairerweise sagen sollte, daß Lemberg / Lvov nicht (mehr) das Billigpflaster ist. Erwarte also nicht für 50 € eine komplette Liebesnacht. Und so einfach wie in der Ostukraine lassen sich die doch schon sehr westlich orientierten "Studentinnen" in Lvov auch nicht abschleppen.
Trotzdem ist Lvov als Stadt eine Reise wert. Reiht sich architektonisch schon sehr in die Linie Bratislava - Wien - Prag ein. Ein bißchen kleiner halt. Sehr schönes Opernhaus!
Man merkt aber bereits jetzt die nahende EM an Hotelpreisen und Buchungsfrequenz.
Trotzdem ist Lvov als Stadt eine Reise wert. Reiht sich architektonisch schon sehr in die Linie Bratislava - Wien - Prag ein. Ein bißchen kleiner halt. Sehr schönes Opernhaus!
Man merkt aber bereits jetzt die nahende EM an Hotelpreisen und Buchungsfrequenz.
Bagheera
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