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Umfrage Bundestagswahl '13

Gestartet von ask4sex · 17.07.2013 · 88 Beiträge · 37.253 Aufrufe

Beiträge
Ich finde trotz allem die Merkel soll weiter machen. Im Allgemeinen bin ich zufrieden mit ihr.
Ich denke, dass sie weitermachen wird, da es für Rot-Grün kaum reichen wird.
Die Frage ist nur: Mit wem als Kopulationspartner! :D
Interessant wird's, wenn FDP und AfD den Sprung schaffen, und es nur für eine Dreierkoalition reicht.
Zuletzt bearbeitet von John Doe am 04.09.2013, 10:28
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Bück dich Fee, Wunsch ist Wunsch!
Interessant wird's, wenn FDP und AfD den Sprung schaffen, und es nur für eine Dreierkoalition reicht.

Das wird es wohl nicht geben? Wie soll die Anti-Europa-Partei AfD mit der CDU auch nur annähernd auf einen Nenner kommen? Das klappt niemals. Höchstens sie werden "Machtgeil" und kippen um, wie einst die Grünen.
Das wird es wohl nicht geben? Wie soll die Anti-Europa-Partei AfD mit der CDU auch nur annähernd auf einen Nenner kommen? Das klappt niemals. Höchstens sie werden "Machtgeil" und kippen um, wie einst die Grünen.

Die haben ausser dem Euro kein anderes Thema in ihrem Wahlprogramm. D.h. es reicht wenn in diesem einen Punkt die CDU Zugeständnisse macht um eine Koalition einzugehen
Das wird es wohl nicht geben? Wie soll die Anti-Europa-Partei AfD mit der CDU auch nur annähernd auf einen Nenner kommen?
Die sind nicht Anti-Europa sondern Anti-Euro.
Ich habe mich im Studium ausgiebig mit diesem Thema befasst, und war immer der Meinung, dass eine gemeinsame Währung deutliche Angleichungen im Wirtschafts- und Steuersystem voraussetzt.
Das es nicht funktioniert, war absehbar. Wie unsere Regierung reagiert, war es nicht. Da sind meine schlimmsten Befürchtungen übertroffen worden.
Auch das permanente Rechtsbrüche z.b. von Frau Lagarde einfach hingenommen werden.
Was macht die Opposition? Statt zu protestieren, fordern die noch Schlimmeres!

Im Gegensatz zum Rest bietet die AfD ein schlüssiges Konzept für Griechenland, zb. einen weiteren Schuldenschnitt aber ohne Transferleistungen.
Höchstens sie werden "Machtgeil" und kippen um, wie einst die Grünen.
Der Kompromiß ist in einer Demokratie nunmal Schwäche und Stärke zugleich.
Auch die Grünen haben sich gesagt, dass es besser ist einige Positionen durchzusetzen als gar keine in der Opposition.
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Bück dich Fee, Wunsch ist Wunsch!
Die haben ausser dem Euro kein anderes Thema in ihrem Wahlprogramm.

Das ist SO aber nicht ganz richtig. Besser gesagt, überhaupt nicht richtig.
Man will der AfD zwar nur allzugerne diesen Schuh anziehen " Nichts, ausser Weg mit dem Euro ", das entspricht aber nicht mal annähernd der Wahrheit.
Im Gegenteil, ich hatte mich auch gewundert, wie umfangreich und weit gefächert ihr Wahlprogramm innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt wurde.
Ich finde es nicht sinnvoll, solche marktschreierischen Aussagen zu verbreiten, ohne sich vorher informiert zu haben.
Das ist man nämlich kurz vor Wahlen jeder Partei schuldig.
Habe so zum Spass mal diesen Wahl-O-Meter Dingsbums gemacht. Das Ergebnis ist in meinem Fall niederschmetternd ;-)
1. AfD
2. NPD

.... und dann die restlichen Parteien.
Die haben ausser dem Euro kein anderes Thema in ihrem Wahlprogramm. D.h. es reicht wenn in diesem einen Punkt die CDU Zugeständnisse macht um eine Koalition einzugehen


Nur ein Thema im Wahlprogramm.....zeugt wieder mal von Unwissenheit:
[Anhang 23500 nicht verfügbar]
www.alternativefuer.de

Sind zwar "Nur" 4 Seiten...aber mir sind 4 Seiten kurz und knackig lieber, als 100 Seiten Geschwurbel, wo man nach der 10. Seite eh nicht mehr weiß, was am Anfang stand.

Der Euro ist das zentrale und wichtigste Thema, was uns ALLE angeht und uns ALLE betrifft.
Wenn uns die Währung irgendwann um die Ohren fliegt, dann können auch die "Besserverdiener" hier im Forum erst mal auf wixxen umstellen, denn dann haben auch die keine Kohle mehr fürs Hobby übrig.

Und glaubt mir, wenn es in der Art weitergeht, kommt es unweigerlich dazu.
Deswegen "MUSS" es eine Änderung geben...mir persönlich wäre eine Rückkehr zu den Nationalwährungen am liebsten.
Ich verweise mal auf Prof. Wilhelm Hankel...bei youtube danach suchen...gibt jede Menge Mitschnitte von Podiumsdiskusssionen und Interviews.
Er war u.a. Ende der 60er Jahre im Wirtschaftsministerium, an der Entwicklung der Bundesschatzbriefe war er u.a. maßgeblich beteiligt.

Er persönlich plädiert quasi zu einer Rückkehr zu den Nationalwährungen, der Euro kann als Abrechnungseinheit, wie vormals der ECU(sprich Ekü, die wenigsten werden das kennen) bestehen bleiben. Das System haben wir 1999 mit der Buchgeld-Euroeinführung in die Tonne getreten, obwohl wir damit über viele Jahre gut gefahren sind.

Ob man es nun so macht oder etwas anders, ANDERS als jetzt MUSS etwas geschehen.
Die AfD ist die einzige Partei, die das in der Form lautstark fordert.
Wenn sie in den Bundestag reinkommt, dann wird sie sicher nicht in die Regierungsverantwortung kommen.
Das Merkel werden wir auch die nächste Zeit haben, wenns nicht für schwarz-gelb reicht, kommt eben wieder Schwarz-Rot....Merkel und Steinbrück haben doch schon mal 4 Jahre von 2005-2009 geschmeidig zusammengearbeitet.

NUR, wenn die AfD drin wäre, dann könnte sie auch von den Medien nicht mehr kleingeschwiegen werden. Deren Abgeordnete hätten Rederecht in den Debatten, können ihre Leute in die Parlamentsausschüsse schicken....usw....ein weiter so, wie es das Merkel mit ihrem "alternativlos" bislang gemacht hat, wäre so nicht möglich.
@ xetra: Jawoll. Wenn schon das "Duell" ??? und der Wahlkampf Müdigkeit hervorrufen, dann lassen wir es wenigstens hier dem Thema entsprechend krachen ;-)

Der EURO an sich war und ist schon eine feine Sache. Nur ..... die Mitglieder in der Euro-Zone, DA hapert es gewaltig.
Die Aufnahmekriterien von einigen Euro-Staaten wurden hintergangen, es wurde gelogen und gefälscht, dass sich die Balken bogen. Natürlich mit dem Wissen der "ehrlichen" Euro-Staaten.
Der Euro-Wirtschaftsmotor Deutschland erfüllt mit Ach und Krach die Euro-Vorgaben, das muss man sich mal vorstellen. Welche Probleme haben dann wohl erst die Staaten auf der Hinterbank.

Bei einem gemeinsamen Nenner läuft es doch immer gleich: die ganz oben werden zieht es nach unten, die ganz unten werden nach oben katapultiert.
Leider sind so einige Staaten nicht nur unten, sonder ganz ganz weit unten. Die enstehende Mitte aus Oben und Unten ist natürlich dann stark unten-lastig.

Ein starker (aber nicht ZU stark) Euro ist eine feine Sache, funktioniert aber nur mit starken Mitgliedern.
Eine Abkehr vom Euro wäre ein Rückschritt, ein Ausmisten ein Fortschritt. Wer nicht ins Team passt, soll sich gefälligst einen anderen Verein suchen.
Habe so zum Spass mal diesen Wahl-O-Meter Dingsbums gemacht. Das Ergebnis ist in meinem Fall niederschmetternd ;-)
1. AfD
2. NPD

.... und dann die restlichen Parteien.

Passt.

Bei mir:

AfD
FDP
NPD
REP
CDU
Piraten
Die Linke
Grüne

Wusste gar nicht, dass ich so extrem bin...:confused:
Passt.

Bei mir:

AfD
FDP
NPD
REP
CDU
Piraten
Die Linke
Grüne

Wusste gar nicht, dass ich so extrem bin...:confused:

Laut Wahl-O-Meter bin ich so ein richtig Alter Nazi :-)
Stell Dir vor, ich könnte das Ding mit ALLEN Parteien füttern ......... wahrscheinlich kämen dann die " Grauen Panther " raus :-)
Habe so zum Spass mal diesen Wahl-O-Meter Dingsbums gemacht. Das Ergebnis ist in meinem Fall niederschmetternd ;-)
1. AfD
2. NPD

.... und dann die restlichen Parteien.


Jetzt muss ich doch tatsächlich das Programm der NPD mal reinziehen. Ich gebe zu, das hatte mich bis jetzt nicht sooo sehr interessiert. Aber wer weiss ?
@ xetra: Jawoll. Wenn schon das "Duell" ??? und der Wahlkampf Müdigkeit hervorrufen, dann lassen wir es wenigstens hier dem Thema entsprechend krachen ;-)

Der EURO an sich war und ist schon eine feine Sache. Nur ..... die Mitglieder in der Euro-Zone, DA hapert es gewaltig.
Die Aufnahmekriterien von einigen Euro-Staaten wurden hintergangen, es wurde gelogen und gefälscht, dass sich die Balken bogen. Natürlich mit dem Wissen der "ehrlichen" Euro-Staaten.
Der Euro-Wirtschaftsmotor Deutschland erfüllt mit Ach und Krach die Euro-Vorgaben, das muss man sich mal vorstellen. Welche Probleme haben dann wohl erst die Staaten auf der Hinterbank.

Bei einem gemeinsamen Nenner läuft es doch immer gleich: die ganz oben werden zieht es nach unten, die ganz unten werden nach oben katapultiert.
Leider sind so einige Staaten nicht nur unten, sonder ganz ganz weit unten. Die enstehende Mitte aus Oben und Unten ist natürlich dann stark unten-lastig.

Ein starker (aber nicht ZU stark) Euro ist eine feine Sache, funktioniert aber nur mit starken Mitgliedern.
Eine Abkehr vom Euro wäre ein Rückschritt, ein Ausmisten ein Fortschritt. Wer nicht ins Team passt, soll sich gefälligst einen anderen Verein suchen.

Im Großen und Ganzen hast Du recht, aber deine Meinung, der "Euro ist eine feine Sache"...?
In der jetzigen Form sicher nicht, da sind wir uns ja auch einig.

Nur was wäre nötig, um langfristig einen stabilen Euro zu bekommen?

Momentan:
1 Euro, 17 Nationalstaaten, die den Euro haben. Aber....17 verschiedene Wirtschafts-und Sozialgesetze-/systeme, 17 verschiedene Steuersysteme....daran krankt es...

Was wäre die Alternative? Eine Art "Bundesrepublik Europa", wo alle Euro-Länder ihre Wirtschafts-/Sozial- und Steuer Gesetzgebungen und -Kompetenzen an Brüssel übergeben.

Wollen wir sowas wirklich? Einen europäischen Nationalstaat?

Wollen wir irgendwann bei einer der kommenden WM? eine Europa-Nationalelf auflaufen sehen? Wäre schon schwierig genug, eine Elf aus 28 europäischen "Bundesländern" ausgewogen aufzustellen.

"Schengen"(das freie Reisen) und der Binnenmarkt sind gute Sachen, die keiner mehr wohl weghaben will.....Für alles andere gilt denke ich, weniger ist mehr. Und jeder soll für seinen Geldbeutel und Schulden = Währung selber verantwortlich sein.

Im privaten kommt ja auch keiner auf die Idee, sich von seinem Nachbarn in die Finanzen reinreden zulassen, oder gar für dessen Schulden mitzuhaften.
@xetra:
Wir sollten uns die vielen vielen mühsamen Jahre mit dem Euro gleich sparen, und direkt zum US Dollar übergehen.

Wenn unsere Damen und Herren Geldumverteiler wirklich nicht sehr schnell die Augen öffnen, dann wäre eine Rückkehr zur DMark wirklich eine Überlegung wert.
Sie wäre gleich zu Beginn äusserst stark, wahrscheinlich sogar ZU stark, Export könnte man erst mal knicken.
Aber das Geld bliebe grösstenteils dort wo es herkommt; in Deutschland.

Viele Leute glauben ja, man könne in der EU ohne Euro nicht überleben. Blödsinn. Es gibt EU Länder mit Euro, denen geht es dreckig. Und es gibt EU Länder OHNE Euro, die stehen ganz gut da.
Europa, Europa, Europa, ich kann`s bald nicht mehr hören.

Einen Bundesstaat EUROPA nach US Vorbild wird es nie niemals geben. Die Amis hatten ja vergleichsweise kaum Tradition, Geschichte oder jahrtausende alte Wurzeln.
Schreib mein Geschreibsel in blau ins Zitat rein:

Wenn unsere Damen und Herren Geldumverteiler wirklich nicht sehr schnell die Augen öffnen, dann wäre eine Rückkehr zur DMark wirklich eine Überlegung wert.
Sie wäre gleich zu Beginn äusserst stark, wahrscheinlich sogar ZU stark, Export könnte man erst mal knicken.
Aber das Geld bliebe grösstenteils dort wo es herkommt; in Deutschland.

Glaube ich auch. Wobei die Exportprobleme wahrscheinlich gar nicht sooo groß sein würden, da viele Exportfirmen ja auch vieles vorab erstmal importieren müssen (Produktionsmaterial/Rohstoffe, im Ausland gefertigte Zulieferer Sachen...), und das würde durch eine aufgewertete DM billiger.

Viele Leute glauben ja, man könne in der EU ohne Euro nicht überleben. Blödsinn. Es gibt EU Länder mit Euro, denen geht es dreckig. Und es gibt EU Länder OHNE Euro, die stehen ganz gut da.
Europa, Europa, Europa, ich kann`s bald nicht mehr hören.

Genau. Von mittlerweile 28 EU-Staaten haben gerade mal 17 den Euro. Die anderen 11 leben auch noch, haben sicher auch das ein oder andere Problem, wer hat die nicht. Bin mir sicher, wenn man in diesen 11 Ländern die Bevölkerung fragen würde, ob sie einen Wechsel in den Euro wollen, bei den wenigsten würde eine Mehrheit bei rumkommen.
Die AfD ist keine Ant-Europa- oder Anti-Euro-Partei. Sie steht genauso für und zu Europa wie die meisten anderen Parteien. Es werden aber die Art und Weise des Schuldenmanagements, die bedingungslose Überstülpung des Euro auf EU-Staaten trotz erkennbarer wirtschaftlicher Unterschiede und das Augen-zu-und-durch-Verhalten beim Stützen der Banken die sich bei Spekulationen verzockt haben kritisch unter die Lupe genommen, hinterfragt und alternative Lösungen aufgezeigt. Und das ist gut so. Im Übrigen gibt es ein über das Euro-Thema hinausgehendes Wahlprogramm, wie ja der eine oder andere Kollege schon angemerkt hat.

Mich verwundert die "Nähe" zu NPD, REP etc. bei den Wahlomat-Auswertungen nicht wirklich. Ein paar gesunde Gedanken zum gesellschaftlich-bürgerlichen Miteinander früherer Denkart sind doch in unserer weichgespülten Politlandschaft inzwischen schon "radikal" und "rechtsgerichtet".

Ich war dieser Tage auf einer AfD-Veranstaltung und da wurden wir von ein paar rumlungernden Punks als Nazis tituliert. Da sieht man doch schon, in welche Richtung es bei uns - leider ja schon sehr lange - geht.
Bagheera
the black panther on tour
<edit 2024> The grey panther - now more of an observer... :cool:
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