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Prostitution

Gestartet von Homer · 08.04.2014 · 53 Beiträge · 28.313 Aufrufe

Beiträge

das ist doch alles nur Schattenboxen
und auch was fürs Sommerloch
da wird in diese Legislaturperiode bestimmt nichts mehr an Gesetzen verabschiedet werden
viel schlimmer sehe ich die Gefahr, dass sich die EU der Thematik annimmt
und ein EG-weites Prostituionverbot verhängt

bin aber absolut gegen die Zwangsprostitution
und da geben die heutigen Gesetze schon genug Spielraum
um vor allen gegen die ekelhaft kriminellen Schawrzmeerflotten-Zuhäter vorzugehen
nur um sich mit dem Pack anzulegen fehlt es unseren Saatdienern wohl an Mut
Leider kein Schattenboxen. Es sind religiöse und moralische Überzeugungstäter unterwegs. Selbst in Uganda sollen den Frauen die kurzen Röcke verboten werden. Weltweit machen US-Amerikanische fundamentalistische Christen mobil und nehmen Einfluss auf die Gesetzgebung der betreffenden Länder. Prominente Vertreter bei uns: Christine Lieberknecht seit 2009 Ministerpräsidentin in Thüringen und Mitglied im Kuratorium des evangelikalen Vereins ProChrist e.V. Dieser Verein setzt sich für Änderungen des Sittenrechts ein und möchte das der Kreationismus gleichberechtigt zur Evolutionslehre an den Schulen unterrichtet wird. Desweiteren Dieter Althaus ehemaliger Thüringischer Ministerpräsident. Er ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken und hat sich ebenfalls für einen stärkeren Einfluss von kirchlichen Positionen in Erziehung und Gesetzgebung eingesetzt. Siehe hier "Erfurther Dialog". Als letztes Beispiel noch Annegret Kramp Karrenbauer, Ministerspräsidentin des Saarlandes. Ihre neuen Gesetze zur Verschärfung des Prostitutionsrechts sind im Saarland verabschiedet und sollen bundesweit übernommen werden. Auch sie ist Mitglied im Zentralkomitee Deutscher Katholiken und Symphatisiert mit amerikanisch-evangelikalen Positionen. Und nun kommt noch das dollste. Wir haben diese Leute gewählt. Diese Leute suchen auch entschieden den Schulterschluss mit den Kräften im europäischen Parlament, die die Prostitution in Europa generell verbieten wollen.
Zuletzt bearbeitet von giovanni am 11.08.2014, 16:29
...Wir haben diese Leute gewählt. ...

Ich nicht. Mach dein Kreuz halt bei einer anderen Partei.
Was ist los mit dieser verklemmten Sittenpolizei?

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/prostitution-koalition-will-per-gesetz-regeln-fuer-bordelle-aufstellen-a-986198.html
Kein Flatrate-Sex mehr in deutschen Bordellen, Schluss mit Gangbang-Partys: SPD und CDU haben sich auf die Grundzüge eines neuen Prostitutionsgesetzes geeinigt. Streit gibt es noch beim Mindestalter und der Kondompflicht.

Berlin - Strengere Regeln sollen schon bald in deutschen Freudenhäusern gelten - dafür wird das Prostitutionsgesetz sorgen, an dem die Koalitionsparteien derzeit arbeiten. Bei Beratungen über das geplante Gesetz haben beide Seiten am Donnerstag eine Teileinigung erzielt. Wie Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) mitteilte, wird es künftig eine Anmelde- und Erlaubnispflicht für Bordellbetriebe geben.

"Menschenunwürdige Geschäftsmodelle wie Flatrate-Sex und Gangbang-Partys werden verboten", erklärte Schwesig. Keine Einigung erzielten die Koalitionspartner jedoch bei der Frage des Mindestalters und der Kondompflicht. "Es waren gute Gespräche", erklärte Schwesig nach den mehrstündigen Beratungen der Familienpolitiker der Koalitionsparteien. Erstmals werde es "klare Regelungen für die legale Prostitution in Deutschland geben, die dem Schutz der Frauen dienen". Auch die Unionsseite zeigte sich zufrieden. "Die SPD ist zu massiven Verbesserungen bereit", sagte die stellvertretende Fraktionschefin Nadine Schön (CDU). Die Beratungen hätten aber noch nicht abgeschlossen werden können.

Mindestalter "gut gemeint" - aber gefährlich

Strittig ist weiterhin die Frage, ob für Prostituierte künftig ein Mindestalter von 21 Jahren gelten soll, wie es in der Union gefordert wird. Dies soll bei weiteren Beratungen geklärt werden. Schwesig hatte die Befürchtung geäußert, durch die Einführung dieser Altersgrenze könnten jüngere Prostituierte in die Kriminalität rutschen.
Der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen kritisierte die Unionsforderungen nach strengeren Gesetzen. Die möglicherweise gut gemeinte Anhebung des Mindestalters auf 21 Jahre gehe "an der Lebenswirklichkeit in der Branche vorbei", hieß es in einer Stellungnahme.
Ein "illegalisierter Status würde in dieser schützenswerten Altersgruppe Ausbeutung und Abhängigkeit Tür und Tor öffnen". Die wissentliche Ausnutzung von Zwangsprostitution lasse sich bereits mit den bestehenden Gesetzen verfolgen. Es bestehe hier keine Regelungslücke.

jok/AFP/dpa
Wie hieß das mal: Freiheit oder Sozialismus! Die Freiheit ist ja nun ganz sicher weg.

Freiheit gibt es schon seit dem 11.09.2001 nicht mehr.
Die Wissen alles war ihr tut.
Unsere Politiker sind nicht nur korrupt sondern auch inkompetent. Das haben sie immer wieder bewiesen. Sie labern groß herum aber bekommen nichts wirklich solides und haltbares zustande. Man schaue sich die Gesetzte an, die vom Verfassungsericht alle beanstandet wurden oder Projekte wie Stuttgart 21 oder der Berliner Großflughafen. Selbst wenn GBs verboten werden bleibt doch abzuwarten welche Lücken sich auftun. Aus einer GB-Partie wird dann eben eine andere Veranstaltung mit verschobenen Schwerpunkten, Parties werden ganz gewiss nicht verboten werden. Dann trifft man sich und dann ergibt es sich das man einen flotten Dreier, Vierer usw, durchzieht. Oder man dreht privat Filme. Das ist auch nur schwer zu verbieten.
Unsere Politiker sind nicht nur korrupt sondern auch inkompetent. Das haben sie immer wieder bewiesen. Sie labern groß herum aber bekommen nichts wirklich solides und haltbares zustande. Man schaue sich die Gesetzte an, die vom Verfassungsericht alle beanstandet wurden ...

Die Gesetze werden ja nur z.T von der Verwaltung entwickelt. Häufig sind Juristen von renommierten Großkanzleien involviert, die teilweise fest innerhalb der Ministerien arbeiten.

Wenn es nicht so traurig wäre, dann wäre der Widerspruch der katholischen Politiker unheimlich erheiternd: Einerseits leistet die Katholische Kirche Widerstand gegen den Einsatz von Verhütungsmitteln, andererseits wollen katholische POlitiker die Kondompflicht einführen. Aber um diesen Widerspruch zu bemerken muss man natürlich reflektieren...
Wenn es nicht so traurig wäre, dann wäre der Widerspruch der katholischen Politiker unheimlich erheiternd:,, Aber um diesen Widerspruch zu bemerken muss man natürlich reflektieren...

Da ist kein Widerspruch.
Regel 1 sagt: Du sollst nicht vor Sonnenuntergang ficken
Regel 2 sagt: Du sollst nicht nach Sonnenuntergang ficken
Und was dann noch bleibt, entspricht dem Wunsch der katholischen Kirche.

Fragen in die Runde:
Ist hier noch jemand, der darin Miglied ist - und sie somit finanziell stärkt?
Wenn ja, wie kann er das mit seinem Gewissen vereinbaren?
Oder man dreht privat Filme. Das ist auch nur schwer zu verbieten.

Sollte man meinen. Aber diese religiösen Fundamentalisten möchten hier gerne einen schwarzen Gottesstaat einrichten.
Da ist kein Widerspruch.
Regel 1 sagt: Du sollst nicht vor Sonnenuntergang ficken
Regel 2 sagt: Du sollst nicht nach Sonnenuntergang ficken
Und was dann noch bleibt, entspricht dem Wunsch der katholischen Kirche.

Damit würden sie sich langfristig selbst ihrer Machtbasis berauben und in letzter Konsequenz aussterben. Aber wer nur intensiv genug an die Geburt von einer Jungfrau und an das ewige Leben glaubt, der beschäftigt sich nicht mit derartig operativen Problemen.
Die katholische Kirche ist genauso wie der Islam sehr für das zeugen von Kindern. Das zeugen ist ein heiliger Akt, nach dem Willen Gottes. Weil es so geschrieben steht "Seit fruchtbar und vermehret Euch".

Da dieser Ausspruch bereits in der Genesis verankert ist, gilt dieses Gebot für Christen, Muslime und Juden gleichermaßen. Nimmt man Auszüge des Buches Salomo oder einige Texte aus den Apokryphen hinzu offenbart sich blanke Pornographie und die Aufforderung zu wilden Sexspielen mit der Geliebten.

Das passt freilich nicht zu der katholischen Morallehre und genauso wenig zu den prüden calvinistischen Vorstellungen von protestantischen oder auch evangelikalen Priestern. Sie reduzieren den Zeugungsakt auf einen kurzen kondomfreien Fiick Abends unter der Bettdecke, bei ausgeschalteten Licht innerhalb von drei Tagen nach dem Regelbeginn der Frau. Zu viel Spaß lenkt nur vom Grundsatz "ora et labora" ab. Wir sollen uns ganz, auch im Sinne unserer herrschenden Gesellschafts und Staatsdoktrin, auf das Arbeiten und Konsumieren konzentrieren um dann evtl. noch nach himmlischen Gütern zu streben

Gesetze werden vorwiegend aus folgenden Hauptmotiven geschustert.

1. Um Lobbyisten zu befriedigen. Dann tun sie auch für die Politiker etwas gutes. (Siehe Judaslohn für Exminister Clement)
2. Um bei der Bevölkerung eine gute Stimmung zu erzeugen.

Die übriggebliebenen höher qualifizierten Beamten, ohne politisches Amt, haben nicht mehr viel zu sagen. Große Teile des Personals sind nach 20 Jahren "geistig moralischer Wende + Neoliberalismus" und jährlich 3% Personalabbau bereits weggespart. Die Lobbyisten schreiben ihre Wunschgesetze selber und die Politiker haben die Aufgabe für das richtige Marketing zu sorgen um Diese durchzusetzen. Deutlich ist dies auch zu merken bei Großprojekten bei denen die Angebote und Verträge nicht mehr ordentlich geprüft werden. Daraus folgt eine immense Verschwendung von Steuergeldern und die faktische Selbstaufgabe des Staates mitsamt seiner Verantwortung für das Wohlergehen seiner Bürger.
Zuletzt bearbeitet von giovanni am 15.08.2014, 10:54
Wird dann halt einfach zur guten alten Herrenüberschussparty oder zu einer privaten religiösen Veranstaltung einer streng katholischen Gruppe.

Habe es schon im anderen Thread geschrieben haben ja jetzt einige davon. Solange Muslime entgegen dem Tierschutzgesetz aufgrund ihrer Religion schächten dürfen, kann ich als streng Gläubiger Katholik auch ohne ficken. Mal gespannt was Karlsruhe zu dem allem sagt.
Zuletzt bearbeitet von lonewolf am 15.08.2014, 11:06
kann ich als streng Gläubiger Katholik auch ohne ficken.

Ich hoffe, das ist wirklich nur als Witz gemeint. Ich würde mich ungern auf diese Argumentationsschine begeben.

Mal gespannt was Karlsruhe zu dem allem sagt.

Da habe ich noch einen Rest von Hoffnung.
Fragen in die Runde:
Ist hier noch jemand, der darin Miglied ist - und sie somit finanziell stärkt?
Wenn ja, wie kann er das mit seinem Gewissen vereinbaren?

Wie sagte schon Nietzsche?

"Solange man nicht die Moral des Christentums als Kapitalverbrechen am Leben empfindet, haben dessen Verteidiger gutes Spiel."
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