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Kondompflicht kommt

Gestartet von Morpheus · 04.02.2015 · 545 Beiträge · 271.567 Aufrufe

Beiträge
Das scheint ja ein sehr geheimer Geheimbund zu werden.
Das scheint ja ein sehr geheimer Geheimbund zu werden.

So was von geheim...
Da kommt nicht jeder rein..
Und wenn, nur mit einem großem Aufnahmeritual :cool:..

Bild
Zuletzt bearbeitet von Edelfreier am 10.04.2015, 19:45 – Grund: unwissentlich den Ku-Klux-Klan bildlich dargestellt, sory..
also Edel
das stellst Du aber die härteste die man(n) sich vorstellen kann.
ob ich das schaffe???? die zu .......
Aufgrund des zu fickenden Stückes sollte diese Vereinigung ein SM-Club sein... ;)
Ich aktiviere mal den Fred wieder

Union lehnt Entwurf zum Prostitutionsgesetz ab
In der Union formiert sich Widerstand gegen den Arbeitsentwurf zum Prostitutionsgesetz von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD). Wie “Bild” (Mittwoch) berichtet, geht vielen Unions-Bundestagsabgeordneten der Entwurf nicht weit genug. In einer Fraktionsvorlage heißt es demnach, dass wichtige Punkte wie Beratungsangebote und Anmeldepflichten für Prostituierte, Kondompflicht und verschärfte Schutzregelungen für Prostituierte unter 21 Jahren “aus Sicht der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nur unzureichend gelöst” seien.

Um ihre Kritik zu unterstreichen, schickte die Unions-Fraktion laut des Berichts einen Brief ans Familienministerium, in dem sie “Anmerkungen und notwendige Änderungen am Arbeitsentwurf zum Prostituiertenschutzgesetz” erläutert. Die CDU-Berichterstatterin Sylvia Pantel kritisierte gegenüber der Zeitung: “Es muss mehr getan werden, um Prostituierte zu schützen.” Der vorgelegte Arbeitsentwurf sei ein erster Schritt, aber “noch völlig unzureichend, um die vereinbarten Ziele zu erreichen”.

Hier zu finden
Jung hab ich zuhause :cool:
Man könnte ja hoffen, dass aus der Novellierung wie schon einmal vorerst nichts wird, da sich CDU und SPD derzeit wegen der BND-Affäre wie die Kesselflicker aufeinander eindreschen und daher möglicherweise - zumindest momentan - zu wenig innerkoalitionäre Harmonie an den Tag legen, um den Streit über das Prostitutionsgesetz zeitnah aus der Welt zu schaffen.

Auf der anderen Seite scheint der ehemals halbwegs vernünftige Justizminister Heiko Maas (SPD), nachdem er schon bei der Vorratsdatenspeicherung völlig eingeknickt ist, jetzt in Sachen Prostitution völlig den Verstand verloren zu haben:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/zwangsprostitution-heiko-maas-will-freier-bestrafen-lassen-a-1032854.html
Zuletzt bearbeitet von Morpheus am 23.05.2015, 13:59
Ich hab jetzt herrlich gelacht
Danach würden Männern, die Sex mit einer Prostituierten kaufen, obwohl sie "Kenntnis" von deren Zwangslage haben, Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren oder Geldstrafen drohen.
Wie in aller Welt wollen die das feststellen ob man gewußt hat das man mit einer Zwangsprostituirten verkehrt hat.
In der Regel wenns denn so ist, vor Gericht bekennen sich die wenigsten dazu das zu sein.
Selbst bei den Vernehmnungen vorher knicken viele , sehr viele ein.
Da wollen die den Freier an den Kragen, ich könnt nur noch lachen über diese Experten.
Jung hab ich zuhause :cool:
Leider weiss ich nicht wie man das hier macht, aber ich würde gerne mal eine Umfrage im Forum starten.
Wer geht überhaupt noch wählen von Euch und wenn ja was wählt ihr?
Ich habe die sogenannten Etablierten Parteien zum letztenmal vor 11 Jahren gewählt.
Seit dem nicht mehr, so muss ich mich wenigstens nicht ärgern ich hätte einen von denen gewählt die mir das ficken verbieten wollen.

Vielleicht für alle die noch immer wählen gehen. Bleibt doch auch zu hause.
Das zu Hause bleiben ist genau das Schlechteste von allem, denn wenn man nicht zur Wahl gegangen ist, dann hat man auch keinen Grund sich zu beschweren, dass man verarscht worden ist. Ich für meinen Teil werde mein Wahlrecht auch weiterhin ausüben. Auch wenn ich schön langsam nicht mehr weiss, wen ich wählen soll, denn in der Vergangenheit war ich zumindest SPD-Wähler. Aber die haben mit ihrer Aktion bei mir gerade die Arsch-Karte gezogen. Und alles was mit C beginnt, kommt mir sehr merkelwürdig vor. Den Rest kann man schon fast vergessen. Das Beste wäre dann, seine Stimme einer Randpartei zu geben, bevor man gar nicht wählen geht.
Praktisch macht jede Party gerade was sie will, gerade dadurch das ich nicht waehle strafe ich am meisten, denn jede stimme ist ja geld wert für die party (erstattung)
Dem kann ich zwar nicht widersprechen. Aber dennoch ist es für mich nicht unbedingt eine Alternative. Die beste und für mich sympathischste Form der Alternative wäre eine milde Form der Anarchie, die den alten Säcken und SäckInnen (politisch korrekte Ausdrucksweise) zeigt, dass man uns nicht für dumm verkaufen kann.
Als Nichtwähler hast Du aber auch kein Recht die politischen Zustände zu kritisieren. Du kannst ja auch eine Nischenpartei wählen und damit sinkt der prozentuale Anteil der im Bundestag vertretenen Parteien. Nichtwähler werden von den im Bundestag vertretenen Parteien indirekt als zufriedene Bürger eingestuft, was aber viele nicht sein dürften. Daher ist nichtwählen die schlechteste Form der Kritik an den Zuständen.
Du triffst es auf den Punkt. Das war es, was ich weiter ob meinte, als ich sagte, man solle seine Stimme den Randparteien geben und im Endeffekt ist das auch eine "milde Form der Anarchie". Aber Du hast es hier sehr gut erklärt.
Du kannst ja auch eine Nischenpartei wählen und damit sinkt der prozentuale Anteil der im Bundestag vertretenen Parteien.

Leider hat das nur dann mehr als symbolischen Effekt, wenn diese Partei es über die Fünfprozenthüde schafft.
Wenn es z.B. zehn Parteien mit jeweils 2% gibt, dann teilen sich die gewählten Parteien weiter 100% der Sitze, nicht nur 80% - schade eigentlich.
Man könnte ja hoffen, dass aus der Novellierung wie schon einmal vorerst nichts wird, da sich CDU und SPD derzeit wegen der BND-Affäre wie die Kesselflicker aufeinander eindreschen und daher möglicherweise - zumindest momentan - zu wenig innerkoalitionäre Harmonie an den Tag legen, um den Streit über das Prostitutionsgesetz zeitnah aus der Welt zu schaffen.

Die SPD hat dabei allerdings ein großes Problem, denn sollte sie den Streit bis zum Bruch der Koalition führen, dürfte es mit hoher Wahrscheinlichkeit Neuwahlen geben. Es sei denn die SPD würde sich nach einem Bruch direkt auf RRG einlassen. Käme es zu Neuwahlen, könnte davon die Union profitieren, entweder weil sie dann eine absolute Mehrheit erreichen kann, was einige Prognosen derzeit vorhersagen, oder aber weil ihr natürlicher Partner, die FDP wieder dabei wäre.
Justizminister Heiko Maas (SPD), nachdem er schon bei der Vorratsdatenspeicherung völlig eingeknickt ist, jetzt in Sachen Prostitution völlig den Verstand verloren zu haben:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/zwangsprostitution-heiko-maas-will-freier-bestrafen-lassen-a-1032854.html

Es ist auch eine Frage, welche Vorgaben eine Partei- oder Fraktionsführung an ihre Minister/innen macht. Ob man als Minister wirklich immer freie Hand bei seinen Entscheidungen hat, wage ich ganz stark zu bezweifeln.

Eine Bestrafung der Freier ist ein Unding, denn wie soll man erkennen, ob eine Prostituierte unter Zwang arbeitet oder nicht. Wäre dies so einfach möglich, warum ist dann Zwangsprostitution derzeit immer noch ein Thema?

Rechtlich ist dann auch die Frage, warum die offiziellen Ermittlungsbehörden nicht alle Prostituierten dahingehend prüfen, ob sie unter Zwang arbeiten oder nicht und warum ausgerechnet nun der Freier zu einer Art Hilfssheriff wird.
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