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Wie Anonymität sicherstellen?

Gestartet von neuer_nutzer · 21.04.2015 · 124 Beiträge · 52.424 Aufrufe

Beiträge
Soweit ich weiß ist TrueCrypt nie kompromittiert wurden, das war ja letzlich deren Problem. :)

Richtig, genau so war es. Aber wer weiß, was da im Hintergrund mit der "Truecrypt-Schließung" tatsächlich gelaufen ist. Selbst wenn einer geredet haben sollte, dann würde schon dafür gesorgt werden, dass dieser dies nicht veröffentlicht.
Interessant wäre also ein technischer Nachfolger der nicht aus den USA kommt. Kanada wäre da was, und durchaus auch Russland. (kein Scherz)

Sorry Kanada ist Mitglied der "FiveEyes" (USA, Kanada, GB, Australien, Neuseeland), also eines gegenseitig zusammenarbeitenden Verbundes.

Daher wären nur Alternativen aus Ländern sinnvoll, die nicht mit den FiveEyes zusammenarbeiten.

Russland ist allerdings auch ein zweischneidiges Schwert. Zwar sind sie derzeit offen gegen USA und Co, allerdings möchte Russland die eigene inländische Opposition und Kritiker ebenfalls in der eigenen Überwachung halten, sodass Verschlüsselungs- und Anonymisierungssoftware Made in Russia, auch ihre Hintertüren haben könnte. Gleiches gilt für die VR China. Wobei VR China ein größeres Datensammelungsprojekt einführen will.

Wenn man wirklich sicher sein will, dass es keine Hintertüren gibt, dann muss man sich selbst die Kenntnisse zur Programmierung solcher Software aneignen, zumindest, dass man im Quellcode auf die Suche nach möglichen Hintertüren gehen kann und diese ggfs unschädlich machen kann.
Zuletzt bearbeitet von AO-Kr am 20.05.2015, 21:41
Was nützt das alles.
-Handy bei ner hure geklaut
-Geldbeutel bei ner hure geleert oder geklaut
- persönlicher Kontakt mit übertragener Nummer
- habe selbst schon Visitenkarten in Zimmern gesehen
- sind Kameras in Puffs vielleicht Webcams und die halbe Welt kann auf diese zugreifen, weil nicht ausreichen geschützt.
mann, bleibt mal auf dem Boden und bleibt alleine zuhause und schließt euch auf dem Klo ein, aber stellt sicher, dass der Laden, in dem ihr das Türschloss gekauft habt nicht heimlich die Schlossnummer registriert hat, nach denen kann jeder einfach den Schlüssel nachmachen, denke nur an die vielen Schließsysteme.
ich für mich habe entschieden, wenn mir einer an den Kragen will, ich keine Lösung finde, spring ich entweder aus dem Kellerfenster oder werfe mich einfach hinter einen Zug
Lieber Gott, gib mir die Weisheit einige Menschen zu verstehen, die Geduld sie zu ertragen, die Güte ihnen zu verzeihen, aber bitte gib mir KEINE Kraft! Denn wenn ich Kraft habe, haue ich ihnen aufs Maul :rolleyes:
Schließlich fürchten NSA und Co nicht umsonst tripple-T: Tor, Truecrypt, Tales
Tales? Du meinst "Tails", oder?
Es ist ja wohl ein offenes Geheimnis, dass alle Verschlüsselungsmethoden den entsprechenden Organisationen bekannt sind. Ergo kannst Du verschlüsseln wie und was Du willst, im Fall der Fälle bringt es wenig.
Hm, die Methoden sicher, aber die Schlüssel nicht, zumindest nicht ohne Einbruch in Rechner o.Ä. Von Programmierfehlern abgesehen braucht man die einzelnen Schlüssel, es gibt keine universellen Nachschlüssel.
Bei TrueCrypt ist keine Hintertür, bei VeraCrypt bin ich mir da nicht so sicher.
Wieso? :) Das Programm an sich kommt "aus Frankreich". Bedenken sollte man allerdings, dass die VeraCrypt-Download-Seite im Besitz von Microsoft ist.
ich für mich habe entschieden, wenn mir einer an den Kragen will, ich keine Lösung finde, spring ich entweder aus dem Kellerfenster oder werfe mich einfach hinter einen Zug
Häälisch (hess.f.herrlich)! :D
Tales? Du meinst "Tails", oder?

Genau das meinte ich. Ich hatte nur zu dem Zeitpunkt meines Posts, auf den du dich beziehst nicht mehr die richtige Schreibweise im Kopf ;)
Hm, die Methoden sicher, aber die Schlüssel nicht, zumindest nicht ohne Einbruch in Rechner o.Ä. Von Programmierfehlern abgesehen braucht man die einzelnen Schlüssel, es gibt keine universellen Nachschlüssel.

Wenn die Methoden bekannt sind, braucht man eigentlich nur noch alle möglichen Schlüsselvarianten durchrechnen. Eventuell ist genau das der Sinn der ganzen Supercomputer, die weltweit entwickelt und gebaut werden und die angeblich hauptsächlich für die Berechnung des Wetters benötigt werden.
Wieso? Bild Das Programm an sich kommt "aus Frankreich". Bedenken sollte man allerdings, dass die VeraCrypt-Download-Seite im Besitz von Microsoft ist.

Wenn die ganze Konzentration so weitergeht, wird es zukünftig nur noch wenige Softwarehersteller geben, nämlich Google, Microsoft, Apple. Selbst SAP, Oracle und Co werden eines Tages irgendwie mit dazu gehören.
Zuletzt bearbeitet von AO-Kr am 21.05.2015, 18:04
Die moderne Kryptographie stützt sich auf das Kerkhoffsche Prinzip. Danach beruht die Sicherheit einer Verschlüsselung nicht auf der Geheimhaltung des Verfahrens sondern auf der Geheimhaltung des Schlüssels. Letztlich kann man theoretisch alle Verschlüsselungen brechen, wenn man die möglichen Schlüssel durchprobiert. Das Problem besteht darin, das letztlich die Zahl der möglichen Schlüssel exponentiell mit der Schlüssellänge wächst. Ein dreistelliges Passwort bestend aus Kleinbuchstaben besitzt 17576 Möglichkeiten die maximal durchprobiert werden müssen. Bei einem Passwort mit acht Zeichen aus Kleinbuchtaben sind es bereits 208827064576 Varianten. Das liegt noch im Bereich den Rechner durchprobieren können. Hat man jedoch binäre Schlüssel die z.B. aus 4096 Byte bestehen beträgt die Anzahl der Möglichkeiten 2^32768. Dies entspricht im Dezimalsystem einer Zahl mit fast 9865 Stellen. Dafür existiert noch nicht mal mehr eine Bezeichnung. Dies übersteigt auch die Möglichkeiten moderner Geheimdienstrechner. Neben den sog. BrutForce Angriffen (durchprobieren aller Schlüssel) könnte man versuchen Schwachstellen in den Verfahren selber oder in deren Implementierung zu finden. Eines der gängisten Verfahren im Internet ist dies sog. asymmetrische RSA (Rivest Shamir Adleman) Verschlüsselung. Sie beruht auf den kleinen Satz von Fermat und hat mit Primzahlen zu tun. Hier wird mit Primzahlen gerechnet die mehrere hundert Stellen lang sein können. Daher hilft es ungemein immer größere Primzahlen zu kennen und diese auch für Verschlüsselungen zu benutzen. Daher z.B. auch das Wettrennen zwischen der USA und China um immer leistungsfähigere Großrechner. Verwendet man als normaler Benutzer Kryptoprogramme, die sauber implementiert sind und dazu noch ausreichend lange Schlüssel deren vertraulichen Teil man sicher verwahrt, kann man jede Regierungsbehörde, auch die NSA in Verzweiflung stürzen. Genau deshalb ist die sog. starke Kryptographie in vielen Ländern verboten und viele Unternehmen werden in den USA von staatlicher Seite gezwungen entweder absichtlich Schwachstellen in ihren Implementierungen einzubauen oder Zertifikate ihrer Kunden offen zu legen.
Macht Ihr euch auch so viele Gedanken wenn Ihr privat ein Mädel abschleppt?
Dann kann man(n) erst recht nicht wissen, ob sie verhütet und man vor einem Unfall sicher ist. Und persönliche Details werden eher ausgetauscht.
hier würde ich mir mehr Gedanken machen als bei einer Professionellen.

Wenn ich den jeweiligen Verschlüsselungsalgoritmus kenne, habe ich alles um Passwörter zu entschlüsseln.
Um den zu bekommen, bekommst Du dann den "NSL"
Lieber Gott, gib mir die Weisheit einige Menschen zu verstehen, die Geduld sie zu ertragen, die Güte ihnen zu verzeihen, aber bitte gib mir KEINE Kraft! Denn wenn ich Kraft habe, haue ich ihnen aufs Maul :rolleyes:
Wenn ich den jeweiligen Verschlüsselungsalgoritmus kenne, habe ich alles um Passwörter zu entschlüsseln. Um den zu bekommen, bekommst Du dann den "NSL"
Das ist eine sehr gewagte Behauptung. Wenn Das so währe könnte man die gesamten modernen Kryptoverfahren in die Tonne treten. Als da währen RSA, 3DES, AES usw. Du würdest dafür sofort einen Chefposten beim NSA kriegen oder die höchste wissenschaftliche Auszeichnung für Mathematiker. P.S. Es gibt derzeit keinen mathematischen Beweis, das z.B. RSA nicht einfach knackbar ist. Noch ist alles Möglich.
Zuletzt bearbeitet von giovanni am 22.05.2015, 19:40
Und genau das soll der Hauptgrund für die Einstellung von TrueCryp gewesen sein, munkelt man.
Ein NSL zur Herausgabe des Algoritmus von TrueCrypt
Zuletzt bearbeitet von yingyang am 22.05.2015, 19:41
Lieber Gott, gib mir die Weisheit einige Menschen zu verstehen, die Geduld sie zu ertragen, die Güte ihnen zu verzeihen, aber bitte gib mir KEINE Kraft! Denn wenn ich Kraft habe, haue ich ihnen aufs Maul :rolleyes:
Genau das vermute ich auch.
Von meiner Seite gibt es nichts mehr hinzuzufügen und ich muss jetzt mal weitermachen mit einen Update eines Sytemes zur Datenanalyse ;-)
PS: Ihr dürft gerne fragen was ich genau mache, aber ich werde es nicht beantworten
Zuletzt bearbeitet von yingyang am 22.05.2015, 20:12
Lieber Gott, gib mir die Weisheit einige Menschen zu verstehen, die Geduld sie zu ertragen, die Güte ihnen zu verzeihen, aber bitte gib mir KEINE Kraft! Denn wenn ich Kraft habe, haue ich ihnen aufs Maul :rolleyes:
Herausgabe des codes ist nicht nötig, der code ist ja frei verfügbar von truecrypt!
Nur nicht rechtelos benutzbar.
@Ich_bins_hier:
Du verwechselts den Quellcode der Software mit dem Schlüssel zum Ver- und Entschlüsseln von Daten/Datenträgern.
Und genau das soll der Hauptgrund für die Einstellung von TrueCryp gewesen sein, munkelt man.
Ein NSL zur Herausgabe des Algoritmus von TrueCrypt

Darauf bezog sich meine Antwort mit dem quellcode.
Der Algorithmus ist immer bekannt, er ist auch nicht geheim, den kennt jeder. Das ist genauso wie der gute alte bubblesort beim sortieren.

Den Schlüssel selbst hat niemand ausser dem besitzer. Wenn es keine Hintertür gibt (da ist truecrypt mit der sicherste dienst, da quellcode kannste nachlesen, sogar öffentlich geprüft worden!) kommt praktisch auch niemand rein. Einzigste moeglichkeit er kann auf dein system zugreifen wenn du entschlüsselst drin bist.
Kommt er nur an eine platte ausgeschaltet hat niemand ne chance wenn das passwort genug stellen hat.
Wer ganz sicher gehen will muss aber den quellcode noch selbst compilieren. Das auch mit oeffentlichen compiler und das ist dann sicher)
Normal ist ja auch nicht die nsa dein "feind", sondern das finanzamt bzw die Polizei bei der hausdurchsuchung.
Danke für die Klarstellung. Leicht Missinterpretiert:o:)
Warum sollte der Staat das Bargeld abschaffen? Mal überlegen, was könnte der Staat damit bezwecken........richtig, Bargeld ermöglich anonyme Zahlungen. Wenn man also ein anonymes Zahlungsmittel abschafft, warum sollten dann anderen anonyme Zahlungsmittel erlaubt bleiben? Zumal ich es mir nur schwer vorstellen kann mit Paysafe-Karten in der offline-Geschäftswelt bezahlen zu können, z. B. an der Tanke für Sprit oder im Supermarkt für Lebensmittel oder wie überweise ich meine Miete mit Paysafe-Karten?
ja, schon klar - Du wirst dann die Pay-Safe Karte nur noch übers Konto bzw Kreditkarte aufladen können :-) Die Abschaffung des Bargelds bezweckt doch genau dieses: den gläsernen Bürger. Jede Zahlung per Kreditkarte bzw Handy usw komplettiert Dein Bewegungsprofil! Das ist doch der gewünschte Effekt.
Die Ausrede daß dann keine Schwarzgeschäfte mehr möglich sind ist doch nur ein Vorwand. Das sollte nach wie vor möglich sein. dann eben weniger Schwarzhandel gegen Bares sondern wie früher eben Naturalien gegen Naturalien ;-)
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