„Fiststueck trifft sich nicht mehr“:
Nun ja, warum sollte ich mich treffen – ich bin ja bereits bei mir….
Nee – im Ernst: Wie an anderer Stelle klargestellt, mache ich keine Treffen mehr mit Forenkollegen, warum, das lassen wir jetzt mal dahin gestellt...
Nun aber muss ich erklären, was das mit diesem Link auf Gesext-Auktionen soll – was mir deshalb wichtig ist, weil auch ich mit der Plattform äußerst unangenehme Erfahrungen gemacht habe, von denen ich an dieser Stelle auch berichten will.
Eine „Freundin“ hat mich gebeten, den Link auf ihre Gesext-Auktionen auf meine Profile zu setzen, aus folgendem Grund: Nach Einstellen mehrerer Auktionen machte die Plattform „Gesext“ ihr Auflagen, die äußerst fragwürdig sind: In ihren Auktionen hatte sie Hotel- und Hausbesuche in anderen Städten vorgesehen und wollte die Bieter in ihren Auktionen auf Fahrtkostenbeteiligung hinweisen. Darauf verweigerte Gesext die Freischaltung der Auktionen und forderte sie auf, Orte zu wählen, an denen keine Fahrtkosten entstehen würden und wo sie besuchbar sein. Etwas, was meiner Erfahrung nach (ich habe darüber schon einmal berichtet) für Hobby-Huren, die unter „Escorts“ fallen, gesetzlich nicht nur illegitim, sondern auch strafbar ist: Eine Escortdame, die im Wohngebiet oder in einem Hotel gegen die geltende Hausordnung käuflichen Besuch empfängt, macht sich entweder der Prostitution im Sperrgebiet strafbar – oder sie muss in gewerblich angemieteten Räumen besuchbar sein – und fällt damit nicht mehr unter die Kategorie „Escort“ (früher „Callgirl“ genannt). Diese Aufforderung nach Besuchbarkeit könnte man also fast schon als Aufforderung zu einer Straftat auslegen, stünde es den Damen nicht frei, die Einstellung einer Auktion dann zu unterlassen. Oder wollte Gesext erreichen, dass die Damen die Fahrtkosten in den Auktionspreis inkludieren, um so an den Fahrtkosten, an welchen die Damen ja keinen Verdienst haben – auch noch eine Auktionsgebühr i.H.v. 15% zu kassieren? Irgendwie erinnert mich das doch an… na ja, nennen wir es einfach mal nur „abkassieren“… Meine Freundin stellte die Auktion dann eben unter Verzicht auf den Fahrtkostenhinweis ein. Darauf erhielt sie unzählige Anfragen von Herren, die nach Hotel- oder Hausbesuchen in anderen Städten fragten, ja sogar Overnights und sich bereit erklärten, Fahrt- und Hotelkosten neben dem Auktionspreis zu übernehmen. Meine Freundin schrieb sich die Finger wund, um den Herren zu antworten – bis sie von Gesext darauf aufmerksam gemacht wurde, dass man einige ihrer Antworten nicht weitergeleitet hätte, da sie versucht hätte, den Herren vor Auktionsende ihre Identität mitzuteilen, um Auktionsgebühren zu umgehen. Dies war aber nicht der Fall – sie reagierte nur interessiert auf die Angebote der Herren. Sie stellte fest, dass KEINE ihrer Nachrichten weitergeleitet wurde, die Auktionen gingen vorüber, jedes Mal erhielt der erste Bieter den Zuschlag. Wollte Gesext so erreichen, dass sie aufgrund der hohen Nachfrage immer weitere Auktionen einstellen würde, von welchen die Plattform jedes Mal eine Provision i.H.v. 15% abkassieren würde? Sie hat sich mehrfach beim Kundendienst von Gesext beschwert und nachgefragt… und bekam NACH Auktionsende eine einzige, freche Antwort. Jetzt aber kommt der Knaller: Meine Freundin wurde wütend und teilte den Herren in den PNs mittels Umschreibung meinen Nick „Fiststueck“ mit – und DAS bemerkte die Zensurabteilung von Gesext nicht!!! Diese PNs WURDEN zeitnah weitergeleitet!!! In der Hoffnung, die Herren würden den Wink mit dem Zaunpfahl verstehen, bat sie mich dann, auf meinen Profilen einen Link zu ihren Gesext-Auktionen zu setzen, damit die Interessenten sie über mich kontaktieren könnten. Deshalb habe ich auch u.a. hier im Werbebereich des Forums diese Links angegeben, denn gerade dies hier ist ja ein Forum, auf welchem man Tipps für den Service von DLs – insbesondere tabulosen – geben kann und sollte.
Dieser Bericht nun zum einen deshalb, weil ich in Anbetracht meiner Klarstellung in einem anderen Thema darüber, dass ich keine Treffen mehr mit Forenkollegen anbiete, eine Erklärung darüber schuldig bin, wie das nun zu dieser Werbung hier im Werbethread passen soll.
Zum anderen deshalb, weil ich diese Erfahrungen mit Gesext auch gemacht habe und darüber hier berichten wollte, dass da gewaltig etwas falsch läuft – meiner Meinung nach liegt das mitnichten an mangelndem Fachwissen einer K6-Auktionsplattform (wo man entsprechend professionell über Vertragsrecht und im K6-Bereich geltende Gesetze wissen müsste) oder etwa an Unfähigkeit von Gesext-Mitarbeitern (die einer zeitgleichen Zensur und Übermittlung von PNs unter Mitgliedern nicht fähig sind), sondern an einer ganz gezielten Absicht…
Deshalb, liebe Forenkollegen: Wenn Euch eine DL nicht antwortet, muss es nicht unbedingt ein Fake oder eine zickige, uninteressierte DL sein – immer daran denken, dass keine Antwort auch daran liegen kann, dass die Anfrage einfach nicht bei der Dame ankam – oder auch umgekehrt.
Wer an etwas starkes Interesse hat – und auch das gilt für beide Seiten, sollte sich einfach nicht genieren, nachzuhaken.
Nicht nur im Internet – oft auch im wahren Leben: Missverständnisse bleiben bestehen, weil einfach keiner nachfragt.