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1. Juli 2017 tritt das neue Prostituiertenschutzgesetz in Kraft

Gestartet von KaptBalu · 24.04.2017 · 1.626 Beiträge · 728.075 Aufrufe

Beiträge
Es ist bislang alles Hypothetisch. Klar werden die Gesetze zu mehr Kriminalität führen. Das ist aber auch so gewollt. Die Prostitution als Stein des Anstoßes soll aus dem öffentlichen Leben verbannt werden. Sie darf nur noch streng kontrolliert und reglementiert in einigen Schmuddelnischen überleben und zwar unter Bedingungen wo jeder gesunde Freier sich garantiert abgestoßen fühlt. Ein großer Teil der Huren wird ganz einfach aufhören und zwar die, die es sich nicht leisten können zwangsgeoutet zu werden aber auch nichts illegales tun möchten. Der Rest driftet in die Unterwelt ab und dort wird alles wieder zur Blüte kommen, was Größtenteils als überwunden galt.

Was nun genau in welchem Bundesland wann und wie passieren wird, werden wir ja bald sehen. Wie schnell unser Bundesverfassungsgericht reagiert und ob die Reaktion zu einer Verbesserung oder eher zu einer Verschlimmbesserung führt steht ebenfalls in den Sternen. Daher höre ich auf mich an Spekulationen zu beteiligen. Eine gewisse Vorsorge, für den schlimmsten Fall, habe ich getroffen. Alles andere lasse ich nun ohne Hektik und Panik auf mich zu kommen.
Zuletzt bearbeitet von giovanni am 29.06.2017, 08:04
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Aberglaube bringt Unglück.
Es ist bislang alles Hypothetisch. Klar werden die Gesetze zu mehr Kriminalität führen. Das ist aber auch so gewollt. Die Prostitution als Stein des Anstoßes soll aus dem öffentlichen Leben verbannt werden. Sie darf nur noch streng kontrolliert und reglementiert in einigen Schmuddelnischen überleben und zwar unter Bedingungen wo jeder gesunde Freier sich garantiert abgestoßen fühlt.

Da stimme ich Dir uneingeschränkt zu.
Ein großer Teil der Huren wird ganz einfach aufhören und zwar die, die es sich nicht leisten können zwangsgeoutet zu werden aber auch nichts illegales tun möchten.

Auch vollkommen richtig. Hoffen wir nur, dass es sich nicht allzu viele leisten können, sonst gehen die Preise gewaltig nach oben. Zustände wie in den USA, mit 1000 Dollar für eine Stunde...
Der Rest driftet in die Unterwelt ab und dort wird alles wieder zur Blüte kommen, was Größtenteils als überwunden galt.

Was immer Du jetzt mit "als überwunden galt..." meinst.
Wie schnell unser Bundesverfassungsgericht reagiert

Das wird vermutlich dauern. Wäre ich Verfassungsrichter würde ich so ein Thema, bei dem ich mir nur Ärger einhandele weit auf der Gesamtagenda nach hinten schieben. Das sind doch auch nur Menschen, aber leider welche, die es sich aufgrund ihrer exponierten Position gar nicht leisten können zu Huren zu gehen und daher werden sie dem Thema gegenüber von Natur aus nicht sehr wohlgesonnen gegenüberstehen.
Eine gewisse Vorsorge, für den schlimmsten Fall, habe ich getroffen. Alles andere lasse ich nun ohne Hektik und Panik auf mich zu kommen.

Und genau darum, lieber Giovanni, sollte es meiner Meinung nach hier in diesem Thread gehen. Es ist ja alles richtig, was Du schreibst. Es bringt tatsächlich wenig zu spekulieren. Es ist alles komplett hypothetisch und wir müssen abwarten. Wir werden es tatsächlich bald schon sehen.

Aber mir zumindest ging es hier auch darum Meinungen und Ideen von anderen zu hören, was man angesichts der neuen Rahmenbedingungen tatsächlich auch nach dem 01.07. noch tun kann, um auch in Zukunft noch einen gummilosen Fick zu bekommen.

Genau diese Vorsorge, von der Du sprichst und unter der ich mir so gar nichts vorstellen kann, weil ich nicht weiß, wie man da eine Vorsorge treffen soll, das zu diskutieren, das hier auszutauschen fände ich spannend. Darin liegt doch - schon immer, aber gerade in der Zukunft noch mehr - der eigentliche Sinn dieses Forums. Ansonsten kann man das Forum bald schließen.

Gruss,

Josh
Eine gewisse Vorsorge, für den schlimmsten Fall, habe ich getroffen. Alles andere lasse ich nun ohne Hektik und Panik auf mich zu kommen.

Wieso?
Hast geschaut bei der Bank, ob die 50.000 Euronen noch da sind?
Wenn Du demnächst die Steuer von den Nutten bezahlen mußt?
@straker
Am 28.06.2014 habe ich eine DL AO gevögelt, war ein Samstag. Warum ich mich daran erinnere gehört nicht hierher.
Weist du noch wenn du vor 3 Jahren, und wo, usw usf.
Einige können Daten rekapitulieren, der überwiegende Teil der Menschheit nicht.
Daher habe ich es auch der Fantasie der Leser überlassen, wie Beweise .....

Zum 28.06.2014 war das Prostitutionsschutzgesetz mit der Kondompflicht noch nicht in Kraft (sondern erst am kommenden Samstag 01.07.17).
Du kannst ja wohl kaum schon 2014 für ein Gesetz belangt werden für das es damals nichtmal einen Entwurf gab. Da mußt du schon konkreter werden.
Ich gehe mal davon aus du hast das als fiktives Beispiel genommen....

Was heute vor drei Jahren in meinem Leben vorgefallen ist, weiß ich natürlich heute nicht mehr. Es sei denn ich wurde bei einer Razzia kontrolliert und es wurde mir auch ein Vergehen vorgeworfen.
Da könnte ich mich schon daran erinnern, da sowas bei mir nicht alle Tage vorkommt.

Sicherlich hat die Bußgeldstelle gewisse Fristen innerhalb derer sie handeln kann. Es muß jedoch irgendeinen Beweis oder Zeugen für die Anschuldigung geben.
Außerdem hat man das Recht Rechtsmittel einzulegen.

Fakt ist, daß momentan noch Unklarheit herrscht wer und wie diese Verstöße gegen die Kondompflicht kontrolliert.
Zuletzt bearbeitet von straker am 29.06.2017, 12:13
Essen und Beischlaf sind die beiden größten Begierden des Mannes (Kunfuze)
giovanni bringt es aber mal sowas von auf den Punkt! Hier ist auf 45 Seiten so viel Kaffeesatzleserei und gefährliches Halbwissen von Hobbyjuristen verbreitet worden, dass wir die WICHTIGSTE Frage völlig übersehen haben: Wie bereiten WIR uns eigentlich auf den 01.07. vor?
Mal ne ganz praktische Frage:
Ist es sinnvoll die nächsten ein zwei Monate keine Experimente zu wagen? Zb noch unbekannte Damen nach bestimmten Services zu fragen...

Ich kann mir vorstellen, dass in nächster Zeit Exempel statuiert werden. d.h. ein paar gegen das neue Gesetz Verstoßende verfolgt und verurteilt werden.
Und werden wir dann nicht auch durch die Damen erpressbar?!



Was meint Ihr?
Zuletzt bearbeitet von Blah123 am 29.06.2017, 18:42
Unbekannte Huren nach AO zu fragen war schon immer problematisch wenn du an die falsche geraten bist.
Da kannst du dich erstmal nur bei der Hure und evtl. dem Betreiber unbeliebt machen.
Eine Ordnungswiedrigkeit ist allein die Frage nach AO nicht.

Ich kann mir auch vorstellen, dass in einigen Regionen schon bald "die Welle" gemacht wird und die Einhaltung der neuen Auflagen kontrolliert werden.
Das gilt natürlich auch für das Werbeverbot.

Die Kondompflicht zu kontrollieren steht auf einem anderen Blatt.
Wie hier schon mehrfach erwähnt, hat da noch niemand einen Plan wie das z.B. in einer Escortwohnung oder in einem Laufhauszimmer nachgewiesen werden kann.
Der Kunde ist ja für gewöhnlich mit der Hure allein auf dem Zimmer.
Sollte da irgendwann eine praktikable Lösung gefunden werden wird es nochmal gefährlich.

Erpressbar durch Huren sind wir sicher schon. Das Risiko ist bei Wanderhuren erheblich höher als bei Huren die Standorttreu sind. Das spricht sich schnell herum...

Wir sollten das ganze erstmal ohne große Aufregung auf uns zukommen lassen und nach einer gewissen Zeit wissen wir wieder wo es lang geht.
Es wird Läden geben die 100% gesetzestreu sind, bei anderen -na ja....
Zuletzt bearbeitet von straker am 29.06.2017, 20:28
Essen und Beischlaf sind die beiden größten Begierden des Mannes (Kunfuze)
Mal ne ganz praktische Frage:
Ist es sinnvoll die nächsten ein zwei Monate keine Experimente zu wagen? Zb noch unbekannte Damen nach bestimmten Services zu fragen...

Ich kann mir vorstellen, dass in nächster Zeit Exempel statuiert werden. d.h. ein paar gegen das neue Gesetz Verstoßende verfolgt und verurteilt werden.
Und werden wir dann nicht auch durch die Damen erpressbar?!



Was meint Ihr?
Also langsam könnte ich über das Thema habilitieren oder so, aber im Allgemeinen wäre die Antwort wie immer bei den Gelehrten(((: es kommt darauf an...

Und ja, da wir bei dem Thema immer noch mit der völlig unbekannten, unerforschten und völlig unlogischen Damen(unter)welt zu tun haben, im Zweifel wäre die erste intuitive Antwort: nein, frage lieber nicht danach, wenn es Dir nicht gerade nach einem eventuellen Behörden- Abenteuer wäre...

In meinem Einzugsgebiet könnte ich die genaueren Verhaltensregeln für die Kontakte aufstellen, aber bundesweit kommt's m.E. extrem auf deine persönliche Situation... Da es bei den Stammhuren jetzt bereits Alles geklärt sein dürfte und das nicht die Frage war:

- bzgl. der Clubs werden alle wichtige Änderungen hier von der Community recht zeit nah verbreitet...

- in den Wohnungsbordellen, die das ganze noch überleben werden, sollte eigentlich das Selbe auch gelten. Am Telefon so was zu fragen war aber immer schon zu blöd und wenn Du mit der Dame deiner Wahl Alleine bist, dann hilft Dir eigentlich auch nur deine Intuition und sonst das auf dem Vorwissen basierende Risikokalkül

Alle weitere Details kommen ja noch und wir Alle haben bestimmt noch unseren Kick und dann hoffentlich Spaß;))...
Zuletzt bearbeitet von leotr am 30.06.2017, 01:48
[h=2]Die Verwaltung schafft's nich[/h]

Und das, obwohl ich dem Ordnungsamt meine Dienste als "Testlecker" angeboten habe,
oder wollen die erst "Spermahunde" abrichten?.

PS. Am Sonntag werde ich meinen ersten "verbotenen" AO Fick haben,
um das Vergnügen noch zu steigern, werde ich einer Dreier FFM machen!

Lobbygruppen wie Dona Carmen kritisieren die neuen Regelungen als „Schandgesetz, das entwürdigende Kontrollen für Sexarbeiterinnen vorsieht und sie zu einer vogelfreien Randgruppe macht

In meinen Augen nur die, die nicht registriert und damit steuerlich nicht erfasst sind.
Lobbygruppen wie Dona Carmen kritisieren die neuen Regelungen als „Schandgesetz, das entwürdigende Kontrollen für Sexarbeiterinnen vorsieht und sie zu einer vogelfreien Randgruppe macht

In meinen Augen nur die, die nicht registriert und damit steuerlich nicht erfasst sind.

Naja, es kommt darauf an, welche der vielen Kontrollen Dona Carmen hier meint. Wenn ich das richtig erinnere, führt das neue Gesetz die Pflicht zu regelmäßigen Gesundheitskontrollen ein. Dagegen ist ja auch erst mal nichts zu sagen, bzw. es fällt mir schwer, darin einen Entwürdigung zu sehen. Ich halte das sogar für sinnvoll und ggf. sogar im Interesse der Damen. Dagegen kann kaum jemand was haben. Das gab es übrigens früher schon einmal. Der sog. "Bockschein", weil die DL´s regelmäßig zum Amtsarzt mussten. Wurde dann später ja abgeschafft.

Die übrigen Kontrollen (Meldepflicht etc.), das sind sicherlich etwas kritischere Themen. Ich habe tatsächlich die ein oder andere DL bei KM schreiben sehen, dass sie jetzt auf Haus- und Hotelbesuche umstellt und ihre Wohnung aufgibt. Das finde ich bemerkenswert.

Hausbesuche dürften bei vielen nicht in Frage kommen, sei es, dass man gebunden ist, sei es, dass man etwas Angst vor Folgekriminalität hat (Ausspähen der Wohnung und später dann Wohnungseinbrüche..., das Risiko besteht bei osteuropäischen DL´s, bei denen ggf. osteuropäische Zuhälter und Banden dahinter stehen, nennt sich dann Ausweitung des Geschäftsfelds...

Hotelbesuche sind so eine Sache. Ich habe in Düsseldorf häufiger in Hotels gewohnt, in denen Du die Aufzüge nur mit der persönlichen Schlüsselkarte benutzen konntest. Auch blöd, wenn Du ein Gretel ins Hotel bestellst und die meldet sich mit schlechtem Deutsch an der Rezeption, damit die Dich benachrichtigen... bzw. sie ruft Dich an, Du kommst runter und versuchst sie in der Lobby zu identifizieren und die Rezeptionisten kriegen das alles mit. Bleiben noch IBIS und MotelOne als Alternative.

Man kann tatsächlich feststellen, dass das neue Gesetz halt darauf angelegt ist, die Prostitution sukzessive generell einzuschränken, sei es durch entwürdigende Kontrollen, oder durch Bürokratie.
Zuletzt bearbeitet von josh am 30.06.2017, 17:20 – Grund: Typo
Nur mal nebenbei...........es wird keine Gesundheitskontrollen geben. Nur eine entsprechende Beratung.
Ich schreib hier keine Romane zum aufgeilen. Kurze Informationen müssen reichen.
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