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Sternburg und Co.

Gestartet von roeper · 25.11.2020 · 139 Beiträge · 45.266 Aufrufe

Beiträge
Bist du sicher, dass du noch Geschmacksknospen hast?

Feldschlösschen aus Dresden schmeckt noch schlimmer und kostet dafür auch mehr.
Zuletzt bearbeitet von roeper am 14.02.2021, 03:20
Feldschlösschen aus Dresden schmeckt noch schlimmer und kostet dafür auch mehr.

Schlimm schmeckt es nach meinen Knospen nicht, aber langweilig neutral.
Klar hab ich Geschmacksknospen, was für eine Frage.
Sterni ist trinkbar. Das heißt aber nicht dass ich das Kästenweise in mich reinkippe.

Wenn man ab und zu mal ein schlimmes Bier trinkt, weiß man die guten um so mehr zu schätzen :cool:
Becks war vor langer Zeit doch eine sichere Bank für den Pilsfreund.
Taugt heute aber nicht mehr viel, schmeckt dünn und wird teilweise auch verramscht.

Sehen das die anderen Bierfreunde auch so?
Regt euch mal nicht auf. Die Kosten sind für alle gleich, was die Rohstoffe betrifft und der Brauvorgang ist auch mehr oder weniger gleich. Unterschiedlich ist die Distribution und das Marketing, da liegen die Kosten verborgen. Oettinger liefert im LKW am Supermarkt an und treibt keine Werbung. Das macht gleich mal 3-4€ je Kiste aus.
Zuletzt bearbeitet von siggibein am 14.02.2021, 22:12
Regt euch mal nicht auf. Die Kosten sind für alle gleich, was die Rohstoffe betrifft und der Brauvorgang ist auch mehr oder weniger gleich. Unterschiedlich ist die Distribution und das Marketing, da liegen die Kosten verborgen. Oettinger liefert im LKW am Supermarkt an und treibt keine Werbung. Das macht gleich mal 3-4€ je Kiste aus.

So einfach ist das nun auch nicht mit den Kosten ...

Und dass das einfach für alle gleich sei....

Es gibt z.B. unterschiedliche Hopfensorten und Qualitäten , das gleiche gilt für das Malz.

Und das schmeckt man dann auch!

Schon Mal was von Hallertauer oder Tettnanger Hopfen gehört? Nur so als Beispiel.
Zuletzt bearbeitet von horstl1 am 14.02.2021, 22:25
...Die Kosten sind für alle gleich, was die Rohstoffe betrifft und der Brauvorgang ist auch mehr oder weniger gleich. Unterschiedlich ist die Distribution und das Marketing, da liegen die Kosten verborgen. Oettinger liefert im LKW am Supermarkt an und treibt keine Werbung. Das macht gleich mal 3-4€ je Kiste aus.

Es stimmt zwar, dass Oettinger keine Werbung macht, den Einzelhandel direkt beliefert etc. und dadurch kosten spart. Sparen kann man allerdings auch durch den Wegfall einer Filtrierungsstufe und indem man dem Bier eine "Turboreife" mitgibt. Dann braucht man keine 7-8 Tage für den Gärprozess, nochmals 7-8 Tage für die Reifung und in einem anderen Tank mind. 10 Tage Lagerung (Beispiel Bitburger, auf der HP nachzulesen).
Ausserdem hat Oettinger Pils den höchsten Füselolgehalt ("2003 untersuchte die Fachhochschule Münster etwa 60 gängige Biermarken auf Fuselöle; damals wurde im Oettinger der mit Abstand höchste Fuselölwert aller getesteten Pilsener" Quelle: Wikipedia).
Und man kann sehr wohl an den Rohstoffen sparen. Schon die Wasserpreise sind in D sehr unterschiedlich (auch wenn man das Grundwasser selbst anzapft). Etwas mehr oder teurer Hopfen oder Malz macht ja schon bei 6 Mill. Hl eine Menge aus.
Zuletzt bearbeitet von Wenn_dann_ohne am 14.02.2021, 23:53
Das Wasser und der Braumeister mit dem enstsprechenden Mischungsverhältniss (Hopfen, Malz) tuen sein Übriges.
Wenn_dann_ohne hat das schon richtig geschrieben.
Zuletzt bearbeitet von Homer am 14.02.2021, 23:05
So einfach ist das nun auch nicht mit den Kosten ...

Und dass das einfach für alle gleich sei....

Es gibt z.B. unterschiedliche Hopfensorten und Qualitäten , das gleiche gilt für das Malz.

Und das schmeckt man dann auch!

Schon Mal was von Hallertauer oder Tettnanger Hopfen gehört? Nur so als Beispiel.

Von Hallertauer oder Tettnanger Aromahopfen habe ich schon gehört und wenn man in die Ecke von Tettnang kommt, sieht man ja auch auch die Hopfenäcker. Und in der BayWa in Tettnang, ehemals WLZ, war ich auch schon im Hopfenlager, das ist der Turm dort. Wobei richtiger Hopfen kommt ja kaum noch zum Einsatz. Das sind ja meist Pellets, weil mit Naturhopfen kannst du nicht das ganze Jahr über das gleiche Bier brauen. Das letzte Bier war das Märzen, das wurde etwas stärker gebraut und mit etwas mehr Hopfen, weil ab Mitte April durfte früher nicht mehr gebraut werden und man konnte ja auch nicht mehr brauen, weil es keine Kältemaschine gab (untergäriges Bier braucht weniger wie 10°). Und erst ab Ende September wurde wieder gebraut.
Dass üblicherweise mit Pellets gearbeitet wird, ist klar und auch kein Problem.
Manche kleine Brauereien bieten einmal im Jahr ein
Mit frischem Hopfen gebrautes Bier an.
Da unbedingt zugreifen, Rarität mit Supergeschmack.

Das absolute Gegenteil davon ist die Verwendung von Hopfenextrakt und damit sind wir wieder bei Oettinger.
Wird aber auch von vorgeblichen Premiumbrauereien wie Bitburger verwendet.
Zuletzt bearbeitet von horstl1 am 15.02.2021, 14:22
Ich war mal in Ödenwaldstetten bei Speidels Brauereile auf einem Bierbrauseminar (ficktechnisch aadw, bleibt bloß saufen). Da wurde das erklärt, wie Bier gebraut wurde und einer bei uns war Whiskeykenner und konnte da gut mitreden. Aber der erklärte da, wie das Bier gebraut wird und warum der Hopfen da rein muss und wie das zusammenhängt mit der Jahreszeit. Nicht umsonst waren die Bierbrauer die ersten, die von Linde die Kältemaschinen kauften, weil so da ganze Jahr gebraut werden konnte und jede Sorte Bier zu jeder Zeit.
Geschwätz, mein Vater und Cousin ist bei Mauri in Zwickau.
Die produzieren für Lidl Europa das komplette Perlbacher.
Die Bezeichnung Frankfurt /Oder nehmen sie zur Verschleierung damit Kunde nicht genau weiß wo es richtig her kommt.


So durch Zufall heute entdeckt:
Das Perlenbacher Premium Pils beim Lidl gibt es in Dosen und in Glasflaschen.
Bei den Flaschen ist die Mauritus-Brauerei in Zwicke angegeben. Da hat zu Ostzeiten eine Großtante von mir gearbeitet.
Die Flasche kostet 0,44 Euro, während die Dose 0,29 Euro kostet.

Für die Fußball-EM gibt es noch im Angebot Perlenbacher Pils beim Lidl
4 Dosen zu 1,09 Euro.
Das sind Dosen, allerdings ist da als Brauerei-Standort Mönchengladbach (=Öttinger?) angegeben. Und statt Hopfen ist da Hopfenextrakt drin.
So durch Zufall heute entdeckt:
Das Perlenbacher Premium Pils beim Lidl gibt es in Dosen und in Glasflaschen.
Bei den Flaschen ist die Mauritus-Brauerei in Zwicke angegeben. Da hat zu Ostzeiten eine Großtante von mir gearbeitet.
Die Flasche kostet 0,44 Euro, während die Dose 0,29 Euro kostet.

Für die Fußball-EM gibt es noch im Angebot Perlenbacher Pils beim Lidl
4 Dosen zu 1,09 Euro.
Das sind Dosen, allerdings ist da als Brauerei-Standort Mönchengladbach (=Öttinger?) angegeben. Und statt Hopfen ist da Hopfenextrakt drin.

Bei den Preisen kann man ja auch nichts erwarten.
Am Bier Contest wollen die auch bestimmt nicht teilnehmen.
Dann lieber Wasser.
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