Flutkatastrophe: Berichte über Plünderer häufen sich
Sagt mal, wurde vor 20 Jahren beim Hochwasser im Osten auch schon geplündert?
Gestartet von horstl1 · 18.07.2021 · 302 Beiträge · 52.505 Aufrufe
Flutkatastrophe: Berichte über Plünderer häufen sich
Kannst du mir einen seriösen Metereologen nennen, der für diese Unwetter explizit den Klimawandel verantwortlich macht?
https://www.merkur.de/welt/unwetter-deutschland-hochwasser-nrw-rheinland-pfalz-ard-wetterexperte-interview-klimaschutz-zr-90867282.htmlDie Katastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz ist der letzte Warnschuss - und er sollte der Startschuss für ein neues Denken in Sachen Klimaschutz sein, sagt Plöger.
Wir müssen ganz grundsätzlich andere Rahmenbedingungen schaffen und dafür sorgen, dass derjenige, der die Umwelt sauber hält, davon finanziell profitiert und nicht derjenige, der sie verschmutzt. Der Klimawandel ist greifbar geworden. Die Politik muss Antworten finden. Wir müssen die Energiewende schaffen, Solar- und Windenergie fördern. Ich verstehe jeden, der sagt, durch Windräder wird die Landschaft nicht schöner. Aber die Überlandleitungen sind auch nicht schön, nur haben wir uns an sie gewöhnt. Zum Thema Mobilität: Flüge von München nach Hamburg für 29 Euro sind nicht zu verantworten, wenn wir es mit dem Klimaschutz ernst meinen. In unseren Städten ist zu viel Fläche versiegelt und zugeparkt. Ich glaube nicht, dass es genügt, in unseren Autos nur den Antrieb auszutauschen gegen eine Batterie oder Brennstoffzelle. Wir müssen uns trauen, Konzepte zu entwickeln, bei denen wir hinterfragen, wie viel Individualverkehr möglich und nötig ist. Das alles wird viel Geld kosten, aber es wird sich auszahlen.
Kannst du mir einen seriösen Metereologen nennen, der für diese Unwetter explizit den Klimawandel verantwortlich macht?
Und für unsere "es-wird-alles-teurer-Jammerer", ja, Klimaschutz kostet viel Geld, aber kein Klimaschutz wäre viel teuer.
https://www.t-online.de/nachhaltigkeit/id_90450548/ex-zdf-meteorologe-das-ist-eine-jahrhundertflut-.htmlWenn Wetter-Experte Dr. Gunther Tiersch an die Zukunft denkt, bekommt er Gänsehaut. In wenigen Jahren wird sich das Klima noch weiter verändern, sagt er. Eine Flutkatastrophe wie die, mit der Deutschland seit zwei Tagen kämpft, sei erst der Anfang. Der 67-Jährige beschäftigt sich seit mehr als 50 Jahren mit dem Wetter.
Vor 15 Jahren konnte sich niemand vorstellen, dass in einer Stunde mal 100 Liter Wasser auf den Quadratmeter fallen. Das kann auch keine Kanalisation mehr aufnehmen, der Regen kann nicht mehr wegtransportiert werden.
Die Regenmengen in kurzer Zeit werden nicht nur häufiger. Es kommen auch windschwache Wetterlagen hinzu. Entsteht ein Gewitter, zieht es nicht oder nur sehr langsam weiter. Es bleibt lange an einem Ort und regnet sich über Stunden aus.
Ein Zentraltief über Mitteleuropa gibt es nicht oft im Sommer, aber die häufigere Entstehung dieser Wetterlage in den letzten Jahren ist mit hoher Wahrscheinlichkeit dem Klimawandel geschuldet. Es ist wärmer geworden und daraus ergeben sich schnell größere Temperaturunterschiede und die bedingen dann unter Umständen diese Tiefdruckgebiete.
Durch den Klimawandel haben wir ein Abtauen des arktischen Eises. Das heißt die Arktis erwärmt sich viel schneller als unsere Breiten. Und dadurch haben wir eine Abschwächung der Westwindzone. Wir haben also viel häufiger Nord- und Südkomponenten in der Luftströmung. Das ist verheerend, weil man mit Nordwinden ein anderes Extrem hat – da wird es kalt. Gibt es eine Südströmung, hat man viel mehr Hitze oder auch Dürre. Die Extreme sind also schon dadurch angestiegen, dass wir eine Veränderung der Westwindzone haben
Mehr Extreme. Aus Süden kommt heißere Luft, über dem Mittelmeer saugt sie sich mit Wasserdampf voll. Das gab es früher seltener. Die Regengebiete zogen vom Atlantik schneller weiter nach Osten, danach wurde es besser. In diesem Jahr ziehen sie eben nicht mehr durch, hoher Luftdruck auch über Osteuropa verhindert das. Dadurch entstehen dann solche extremen Wettererscheinungen wie jetzt in NRW, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.
Ich mache mir allerdings noch mehr Gedanken über die Nachrichten aus Kanada und die dort gemessenen 50 Grad. Dass es in Finnland einen so heißen Sommer gibt, wie lange nicht mehr. Dass in Sibirien Rekordtemperaturen gemeldet werden. Die Frage ist: was wird passieren? Dieses Ereignis in Kanada ist ein tausendjähriges. Das ist eigentlich unvorstellbar.
Aus der Forschung wissen wir, dass diese Temperaturrekorde mit dem Klimawandel zusammenhängen. Aber man kann noch nicht genau sagen, wie die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und diesen Wettererscheinungen in Kanada sind. Man weiß, es ist ein Hochdruckgebiet, das wie eine Hitzeglocke funktioniert und tagelang liegenbleibt. Aber wie kommt es zu dieser enormen Hitzeentwicklung? Das sind noch gewisse Unsicherheiten, die die Forschung unbedingt noch klären muss.
Das macht er gerade eben nicht.
Lies deinen eigenen Artikel ggf nochmal.
Wenn die keinen Bock haben, dann hast du dein Auto umsonst aufgegeben.
Aber man kann noch nicht genau sagen, wie die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und diesen Wettererscheinungen in Kanada sind.
https://www.nzz.ch/international/flutkatastrophe-berichte-ueber-pluenderer-und-diebe-haeufen-sich-ld.1636432
Sagt mal, wurde vor 20 Jahren beim Hochwasser im Osten auch schon geplündert?
Und für unsere "es-wird-alles-teurer-Jammerer", ja, Klimaschutz kostet viel Geld, aber kein Klimaschutz wäre viel teuer.
Selbst wenn Deutschland von heute auf morgen komplett CO2 neutral würde, dann würde damit nur der Anstieg der globalen CO2-Emission von 2018 auf 2019 ausgeglichen.
Mehr können wir von hier aus nicht machen.
https://www.merkur.de/welt/unwetter-deutschland-hochwasser-nrw-rheinland-pfalz-ard-wetterexperte-interview-klimaschutz-zr-90867282.htmlPlöger: Das hört man oft. Die gesamte Emission verteilt sich ja auf 195 Länder, wobei das Vergleichen von Ländern auch nicht zwingend sinnvoll ist. Es ist logisch, dass China mehr emittiert als Luxemburg. Wichtiger ist zu erkennen, dass wir in Deutschland auf Platz sechs bei den aktuellen CO2-Emissionen liegen. Wenn wir jetzt sagen, wir fallen nicht ins Gewicht, dann können das die 189 Staaten, die hinter uns liegen, ganz sicher auch sagen! Wir Deutschen emittieren pro Kopf und Jahr 8,8 Tonnen CO2. Derzeit stehen wir weltweit bei 4,8 Tonnen. Aber nur, wenn alle Menschen im Schnitt nicht mehr als zwei Tonnen emittieren, ist das Zwei-Grad-Ziel einzuhalten. Wir sind Teil des Kuchens wie alle anderen auch. Das zu begreifen sollte doch nicht so schwer sein.
In Indien und China wird der Klimawandel bekämpft oder auch nicht.
Wolle, sag mal, willst du nicht in einem indischen Forum posten?
...
Aus deinem eigenen Link, Wolle.
Am besten vorher mal durchlesen, bevor man was postet.
ich kenne die Ahr nicht genau, in wieweit es hier zutrifft, aber grundsätzlich sind auch viele kleine Verästelungen/Seitenarme von kleinen Flüssen trockengelegt worden.Trift für die Ahr nicht zu!
Du kennst die Ahr nicht genau?ich kenne die Ahr nicht genau, in wieweit es hier zutrifft, aber grundsätzlich sind auch viele kleine Verästelungen/Seitenarme von kleinen Flüssen trockengelegt worden.
Der Experte ist Biologe. Was soll der zum Klima sagen?
Das wäre ja als wenn Feststoffphysiker eine Zweitkarriere als Corona-Modelierer anstreben.
Ach, Moment.......
Kannst du mir einen seriösen Metereologen nennen, der für diese Unwetter explizit den Klimawandel verantwortlich macht?