Leute, ich muss es kurz machen. das Wetter ist so schön und ich vögel grad durch Berlin. Hier kommt die Fortsetzung:
Die Musik wurde lauter gedreht, Mayi schenkte sich und mir was ein und tanzte mir einen tollen Strip vor, eins nach dem anderen Kleidungsstück fiel von ihr mit rhythmischen Bewegungen ab. Bis sie splitternackt zum Raggae vor mir tänzelte. Und ihre muschi über die Flasche Rum kreisen lies wie man das von Brasilien kennt: der berühmte Flaschentanz (danca na garafa).
Ich hing davor auf dem Sofa ab und war schon ziemlich fertig, als sie meinen Shorts abstreifte und aufsattelte. Sie hat mich völlig fertig gemacht, ich glaub ich bin auch nicht mehr zu einem Abschuss gekommen, vermutlich erschlafft, wie ich ins Bett kam weiß ich nicht mehr, nur eins, sie konnte mich nicht mehr ausrauben, Geld war keins mehr da. Als ich aufwachte, war die Sonne schon aufgegangen. Und siehe da, ich war wieder zu Kräften gekommen. Das Ding war steif. Ich weckte Mayi und sie war allzeit breit. Sie wollte mich beruhigen. Es wurde eine schöne Frühstücksmissio von 5 Minuten. So kann jeder Tag anfangen. Wir frühstückten noch etwas von den spärlichen Vorräten, wabbeliges Brot mit Süßzeug drauf und Kaffee mit dem man tote aufwecken kann. Dann zogen wir uns an, und gingen los. Durch Straßen wie DDR-Landschaften, mit plattenbauten, Stasispitzeln, die sich an Kreuzungen Notizen machten, wer wann mit wem wo lang ging, Verkaufsständen, Schule und Kindergarten mit Kindern in Schuluniformen, knatternden Ladas und Mofas, mobilen Baubrigaden, Werbetafeln für die Wohltaten der Regierung. Mayi wollte mir entgegen früherer Angaben nun nicht mehr ihr echtes zu Hause zeigen. Aus ihren Geschichten klangen viele Lügenmärchen. An der Hauptstraße reihten wir uns in die wartenden horden von Menschen ein, die nach Havanna wollten. Ich dachte hier kommen wir nie weg. Überfüllte Busse und Taxis, reinstes Chaos. Aber Mayi war auch hier Profi. Taxis bekommt man hier nicht der Reihe nach, sondern mit Argumenten. Mayi zog sich die Jacke aus und mit den zwei Argumenten unter dem Top gings ganz schnell.
Ein Taxista hatte für solche Fälle sogar die vordere Bank im Auto freigehalten. Heute für uns. Nur für die die es nicht wissen: Also wir saßen dann zu dritt vorn, in den amerikanischen Oldtimern ist das so üblich, keine Mittelkonsole oder sowas. Das war nicht ohne Gegenleistung. Während die Gäste auf der hinteren Bank schnatterten gruben die zwei vorne ihre Hände in Hose und Rock. Das gefiel mir natürlich gar nicht. Aber es machte die Fahrt für uns kostenlos. Ich hatte May abgehakt, sie hatte mich wahrscheinlich zu Beginn meines Urlaubs beklaut und auch sonst hatte sie es nicht besonders mit der Ehrlichkeit, eine typische Jenetera halt und als solche hatte sie auch ihren Dienst getan, wenn man mal überlegt, dass ich letzte nacht noch vier Runden mit ihr drehte, und zuvor noch so einige, die in Deutschland unbezahlbar wären. Ihr nymphomanes Wesen hatte was. Während der fahrt sah ich mir die Gegend an, die morbiden Häuser, das Wuseln in den Gassen, die hübschen Chicas am Straßenrand. Es ing nur stockend voran und der Faher durfe sich nun nach zwei Beinaheunfällen mehr auf die Straße konzentrieren als auf Mayi.
Im Centro stieg sie zu meiner Überraschung mit mir aus. Es wurde klar warum, sie wollte gern noch was Geld haben. Wie schade, ich hatte keins. Und wollte sie ganz schnell los werden. Ich sagte zu ihr: Schatzi, ich bin müde, wir sehen uns morgen wieder, ok, ich muss noch zur Bank wegen dem Geld, lass uns später telefonieren. Sie verstand und verschwand. Ich kam gerade noch rechtzeitig vor dem Ende der frühstückszeit ins hotel. Allerdings fing mich der Rezeptionist ab. Eine Chica sei vorhin da gewesen. Er wollte einen CUC noch haben für die Auskunft an sie die da lautete, der gast sei leider früh ins Bett, natürlich alleine, und wolle nicht gestört werden. Mist ich blickte mich um, ob wer da am malecon saß und auf mich wartete, nö sagte der Rezeptionist, als ob er Gedanken lesen könnte, die ist schon wieder weg.....