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9/11 World Trade Center Gebäude 7

Gestartet von Edelfreier · 15.06.2016 · 185 Beiträge · 77.298 Aufrufe

Beiträge
Vielen Dank Straker für die interessanten links :).

Um so mehr man sich mit der Konstruktion der Türme beschäftigt (außer WTC7), desto mehr überzeugender ist doch die offiziele
Erklärung, das das Feuer die Einstürze verursacht hat.

Die Qualität der Gebäude war doch eventuell nicht so hoch, wie die meisten das annehmen!?

@stosser: Einige Fragen hätte ich an Dich: Wenn die Türme gesprengt wurden,
warum sind dann vorher zwei Passagier Flugzeuge rein gecrasht?
Und wie hätte die Regierung solche Todespiloten finden können (durch ein Casting)?
Mal im ernst, wenn man sich das sachlich durch denkt, ist das schier unmöglich und unwahrscheinlich,
weil es sich auch nicht in keinster Weise beweisen lässt..
Wie siehst Du das?

Bleibt immer noch das Rätsel raten, warum das WTC7 gesprengt wurde?
Vielleicht hat Silverstein es in Auftrag gegeben, um die Versicherung einzukassieren, vielleicht war es eine Behörde,
die Beweise vernichten wollte (CIA, SECRET SERVICE u.a. hatten ihre Büros dort).

Schade, dass wir hier keinen vom Fach haben (einen Sprengmeister), der könnte dann einschätzen, ob sich das in kurzer Zeit machen lässt,
ein Gebäude zur Sprengung vorzubereiten..

Es bleibt weiterhin spannend und gruselig..
Zuletzt bearbeitet von Edelfreier am 25.06.2016, 17:11
Da ja angezweifelt wird das die Aussensäulen ca.6mm Wandstärke hatten,natürlich ohne Hintergrundwissen, und so einige seltsame Komentare hier geschrieben werden, hier vorerst mein letzter Post zur Konstruktion und Wandstärke
The Core Structures - 9-11 Research - WTC7.net

World Trade Center Towers Design and Construction - 911Encyclopedia dann noch etwas zur Sprengung https://www.youtube.com/watch?v=gnxYkRPJ6zI

Und warum die Amis Flugzeuge opfern, um den Verdacht auf Bin Laden zu richten,was ja auch gelang.Und wer wirklich Intresse hat, wird sich die Links und weiterführende Links genau anschauen,und dann hier vielleicht besser argumentieren , dann kann ich bei interesse hier noch etwas schreiben.
Zuletzt bearbeitet von stosser am 26.06.2016, 01:48
@stosser: Las dich Doch nicht irritieren und schreibe was Du darüber denkst, dass ist doch Dein gutes Recht!
Zuletzt bearbeitet von Edelfreier am 26.06.2016, 01:45
@Edelfreier Danke Lies die Links von mir genau durch, ich hoffe, das Du vielleicht etwas davon verstehst über die Konstruktion der Gebäude,und in 1-2 Tagen wenn Du alles gelesen hast kann ich Gerne Deine Fragen beantworten. Im übrigen ist es nicht einfach Daten über die Türme zu bekommen.


Ja klar und die darin genannten 20 Versicherungsgesellschaften waren im wesentlichen Allianz und MünchnerRück....*

Sind schon verdammt viele Zufälle auf einmal, innerhalb verdammt kurzer Zeit.....

:cool:


PS: * was natürlich 'politisch korrekt' peinlichst verschwiegen bleibt im Artikel
Zuletzt bearbeitet von beatricchen am 26.06.2016, 08:08
@stosser
Danke für die Aufschlussreichen Links. Will versuchen meine "seltsamen Kommentare" zu Erklären:
[Anhang 45539 nicht verfügbar]Auf dieser Skizze aus deinem Link stammend ist eine Wandstärke von 2 inches angegeben.
2x 2,54= 5,08cm also weit mehr als die genannten 6mm

[Anhang 45540 nicht verfügbar]
hier wird ein Träger gezeigt der sogar 5 inches Wandung hat, entspricht 12,7cm
(als Element abzüglich der 4 Flanken hat er ein Maß von rund 132x56cm)

[Anhang 45541 nicht verfügbar]hier siehst du wie ein Träger mit einer Schweisslanze zerteilt wird.
Das stützt doch nur meine Aussage, dass Stahlträger wärend der Bergung durchtrennt wurden.

Kannst mir gerne erklären wie du auf nur 6mm generelle Wandstärke der Träger kommst.
("Da ja angezweifelt wird das die Aussensäulen ca.6mm Wandstärke hatten")

Es steht im Text das sich die Trägerstärke von unten 4inches bis zur Spitze 1/4inch verjüngt.
core columns tapered from bottom to top. Near the bottoms of the towers the steel was four inches thick, whereas near the tops it may have been as little as 1/4th inch thick.


Es ist schon ein Unterschied ob im ganzen Gebäude Träger von 6mm verbaut sind oder nur auf den letzten Metern unter der Spitze des Gebäudes.
Diese wichtige Kleinigkeit hattest du so einfach nicht erwähnt.
Die Flugzeuge sind ja auch nicht unmittelbar unter der schwachen Spitze eingeschlagen. -vor allem beim Südturm.
(Einschlag Nordturm 93-99 Etage von 110 Etagen, Einschlag Südturm 77-85 Etage von 110)

Stosser es ist dein gutes Recht hier deine Position darzulegen, sei aber nicht gleich angepisst wenn ich sie so nicht völlig teilen kann.
Musst mir halt nochmal Nachhilfe geben oder mir meinen Standpunkt lassen.
Zuletzt bearbeitet von straker am 26.06.2016, 12:29
Essen und Beischlaf sind die beiden größten Begierden des Mannes (Kunfuze)
@straker Erst mal etwas grundlegendes wie die Statik von solch hohen Gebäuden ausgelegt ist. Im grunde ist es vergleichbar mit einem Baum. Ein Baum hat unten einen Dicken Stamm, und je höher der Baum je dünner der Stamm, sonst würde der Baum bei starkem Wind durchbrechen,aber die Baumkrone bewegt sich mit dem Wind. Bei Stahlgebäuden ist es ähnlich. Stahlgebäude müssen das gewicht tragen,und den Windkräften standhalten,und je mehr Säulen das Gebäude hat, desto geringer die Wandstärke. In Bodennähe haben die Säulen natürlich eine grössere Wandstärke, da sie ja auch das meiste Gewicht tragen. Je höher das Gebäude desto geringer die Wandstärke.Ich hoffe das ist nachvollziebar. Noch ein Link vom Offiziellen Bericht über die Wandstärke an der Einschlagstelle http://911encyclopedia.com/wiki/index.php/Perimeter_Column_Data
Zuletzt bearbeitet von stosser am 26.06.2016, 23:24
Bei den Abbildungen muss man auch unterscheiden zwischen dem Innenkern, und dem Aussengerüst Fassade, und die Fassade hat an der Einschlagstelle nur eine Wandstärke von ca 6mm.
Von der Einschlagstelle habe ich jetzt nichts gelesen. Da stand nur etwas von "Außenträgern in den Obergeschossen".
Wenn die 77. von 110 Etagen gemeint ist, dann ist das so !? ("der Baum" hat allerdings noch ein Drittel höhe mehr)

Im Prinzip ist es auch nicht so wichtig. Wie du schon selber geschrieben hast gab es ja ebenfalls im Inneren noch Tragelemente.
Schließlich hatte die Statik des Hauses schon seit den frühen siebziger Jahren funktioniert. Sogar ein Bobenanschlag in der Tiefgarage 1993 ging glimpflich ab.

Eine Sprengung halte ich trotzdem für wenig wahrscheinlich.
Bei der Hitzeeinwirkung wird jeder Stahl (waren wohl 14 Sorten) weich und wird sich unter dem Gewicht des Hauses irgendwann so stark verformen das alles Kollabiert.

Das Schicksal des Gebäude WTC 7 ist schon fraglicher als das der Twintowers....
Essen und Beischlaf sind die beiden größten Begierden des Mannes (Kunfuze)
Selten so ein Mist gelesen


dann lies ab und zu mal deine eigenen Beiträge :p
Essen und Beischlaf sind die beiden größten Begierden des Mannes (Kunfuze)
Also, ich finde es ja ganz toll, dass sich so viele Menschen, wie unter anderem der Physik Professor aus Stosser's Link zum
Thema 9/11 melden.

Das klingt ja in meinen Laien Ohren auch nachvollziehbar, aber jetzt kommt das aber:
Hunderte selbsternannte "Insider", melden sich dazu regelmäßig im Netz..
Was ich da jetzt schon alles für einen Schrott gelesen und gesehen habe, das ist jenseits von Science-Fiction.
Die Türme wurden einmal mit Laser Strahlern aus dem Weltall zerlegt, dann mit Super Termit Sprengstoff zerlegt und und und..:eek:

Was ich aber kein einziges mal gefunden habe, bei meiner Recherche ist, dass nicht einmal eine Recherche oder Beschuldigung, wie man
es auch nennen will, aufgetaucht ist, die detailiert beschreibt, wie denn die Regierung, wochen und monatelang, die Anschläge
vorbereitet hat, sprich beispielsweise: 10. getarnte CIA Agenten, arbeiteten monatelang in den WTC'S und bereiteten die Türme auf die Sprengung vor.
Mr. X konnte täglich beobachten, wie Agent Y dort arbeitete und so weiter..

Ich finde keinen detailierte Tathergänge, wahrscheinlich, weil es die wohl auch nicht gibt!?

Das kann man nicht geheim und unauffällig durchführen lassen, dass funktioniert nicht.
Irgendwer, verliert immer nachher seine Nerven und plapert..
Zuletzt bearbeitet von Edelfreier am 28.06.2016, 00:23
Es wird keiner etwas über den genauen Tathergang sagen, ein Beispiel: es gibt Bücher über die zusammenhänge Zwischen Drogenhandel und CIA, aber mir ist bis heute nicht bekannt, das von den beteiligten jemand offiziel z.B.: gesagt hat "wir fliegen nach Europa, und dort geben wir es an die Türken,usw. Und wenn die Anschläge schon einige jahre vorher geplant waren,währe genügend zeit zur vorbereitung. Nur die Offizielle Darstellung ist schon rein Rechnerisch nicht möglich.Das Feuer hat ca. 3-4 Etagen zerstört,und nicht das ganze Hochhaus, und die oberen Etagen hatten nicht genug Kinetische Energie um die intakten Etagen zu zerstören. Das kann jeder selber nachrechnen.
Zuletzt bearbeitet von stosser am 28.06.2016, 02:06
@Edelfreier bei dem von mir geposteten Link sieht man bei 4.10 bei den Einzelbildern auf der rechten Seite, des Gebäudes sehr deutlich bei WTC 7 die sogenanten Knallfrösche, ich schreibe nicht umsonst, das man genau hinschauen muss,oder muss man alles vorkauen?https://www.youtube.com/watch?v=gnxYkRPJ6zI
Zuletzt bearbeitet von stosser am 28.06.2016, 02:48
Bei einem normalen Feuer auf drei Etagen wäre das tatsächlich glimpflicher verlaufen.

Im Falle der WTC Türme war die Lage anders:
Im Nordturm waren 7 Stockwerke im Südturm 9 Stockwerke durch die Einschläge beschädigt und somit die Stabilität des Hauses geschädigt.
Was dann folgte war kein normaler Zimmerbrand wo nur Möbel brennen, sondern es brannte auch Kerosin.
Habe uns aus Wikipedia die Passage rauskopiert, die den Sachverhalt darlegen.
Bei dem Schadensbild wundert es mich überhaupt nicht, dass die Türme nicht mehr stehen...

Auszug aus dem Wiki Eintrag:

Nordturm:
Nach dem Abschlussbericht für die Türme durchtrennte der erste Einschlag zwischen dem 93. und 99. Stockwerk 35 von 236 Außenpfeilern sowie sechs von 47 Innenpfeilern des WTC 1 und entfernte an 43 davon die Brandschutzbeschichtung. Drei Treppenhäuser stürzten ein und unterbrachen die Fahrstuhlverbindungen oberhalb des 60. Stockwerks.Geschätzte 15 % des getankten Kerosins gingen in einem Feuerball auf, etwa 50 % liefen unverbrannt im Gebäude aus. Brennendes Kerosin schoss nach oben und unten durch die Aufzugsschächte, sprengte Türen und Wände auf mehreren Stockwerken bis hinein in den Keller sowie viele Fenster der Lobby im Erdgeschoss und durchfegte die Eingangshalle bis zum Ausgang zum WTC 3. Unmittelbar danach riefen viele Betroffene den Notruf an.


Südturm:
Der zweite Flugzeugeinschlag erfolgte mit 870 km/h zwischen dem 77. und dem 85. Stockwerk des WTC 2 und durchtrennte 33 von 236 Außenpfeilern, darunter den südwestlichen Eckpfeiler, sowie zehn von 47 Innenpfeilern und löste an 39 davon die Brandschutzbeschichtung ab. Auch hier verbrannten weniger als 15 % des Kerosins sofort, mindestens die Hälfte lief unverbrannt im Gebäude aus. Das Gewicht des oberen Gebäudeteils verteilte sich auf die restlichen intakten Außen- und Innenpfeiler. Die Zugkraft der einsackenden Stockwerke 79 bis 84 bog die östlichen Außenpfeiler schon 18 Minuten später nach innen.Als die geschwächte Baustruktur und versagende Stützpfeiler die Gewichte nicht mehr tragen konnten, kippte der obere Teil nach Süden und Osten ab. Um 9:58:59 Uhr kollabierte das WTC 2 in neun Sekunden. Seit 10:06 Uhr erwartete die New Yorker Polizei auch den Einsturz des WTC 1. Um 10:23 Uhr gaben die Etagen auf.

[Anhang 45581 nicht verfügbar]

Kerosinbrände sind nicht mit einfachen Mitteln zu händeln und kann bei erhöhten Umgebungstemperaturen mit Luft explosionsfähige Gemische bilden:

http://sync.einsatzleiterwiki.de/doku.php?id=gefaehrliche_stoffe_gueter:ericards:klasse_3:12230548
Zuletzt bearbeitet von straker am 28.06.2016, 10:20
Essen und Beischlaf sind die beiden größten Begierden des Mannes (Kunfuze)
Die Brände und ihre Auswirkungen

Die Twin Tower waren laut dem New York City Building Code von 1968 als Klasse 1B eingestuft. Dass verlangt, dass die Stahlträger einem
dreistüdigen und die Deckenböden einem zweistümdigen Brand widerstehen müssen. In einem Zusatndsbericht aus dem Jahr 2000
wurden die Türme erneut als Klasse 1B zertifiziert: Nichtbrennbar, brandgeschützt und in Übereinstimmung mit dem Gesetz mit
Sprinklern nachgerüstet. (Siehe NIST NCSTAR 1-6, lxx)

Laut dem NIST dauerten die Brände in einem gegebenen Bereich ungefähr 20 Minuten, bevor sie auf angrenzende Bereiche übersprangen, wo sich noch nicht verbrauchtes Brennmaterial befand. Die Ausbreitung des Feuers verlief „im allgemeinen gleichförmig aufgrund der ausgeglichenen Verteilung des Brennmaterials". www.nist.gov/public_affairs/factsheet/wtc_keyfindings.htm

Das Kerosin aus den Flugzeugen spielte dabei keine wesentliche Rolle. „Während sich die öffentliche Aufmerksamkeit auf den Treibstoff konzentrierte, war dieser größtenteils schon nach wenigen Minuten verbrannt." (NCSTAR 1-5 p50, para3)

Um die maximale Temperatur zu bestimmen, die der im WTC verbaute Stahl während der Brände erreicht hat, standen dem NIST 236 für die Untersuchung gesicherte Exemplare von Pfeilern, Stahlplatten und anderen Bauelementen zur Verfügung. Sie repräsentieren etwa 0,25 bis 0,5 Prozent der ungefähr 200.000 im WTC verbauten Tonnen Stahl. Laut dem NIST war die Sammlung der 236 Exemplare „ausreichend, um die Beschaffenheit des Stahl zu bestimmen." (NIST NCSTAR 1-3B, Seite xxvi)

„Das NIST glaubt, dass diese Sammlung von Stahl aus den WTC-Türmen für den Zweck der Untersuchung angemessen ist," heißt es in einem im Mai 2003 veröffentlichten Vorab-Bericht des NIST. Ebenfalls noch vor der Veröffentlichung des finalen Berichtes, der im September 2005 erscheinen ist, heißt es in in einem Bericht von Shyam Sunder, Direktor des
Engineering Laboratory des NIST, dass die Sammlung dem Anliegen „angemessen" sei, die Qualität und Eigenschaften des Stahls zu bestimmen. „Auf die Regionen des Einschlags und der Brände wurde bei der Auswahl besonderes Augenmerk gelegt," so Sunder.
www.fire.nist.gov/bfrlpubs/fire04/PDF/f04059.pdf

„Der Bestand des NIST umfasst Teile aus den Einschlags- und Brandzonen, Außenpfeiler, Kernpfeiler, Deckenträger..." (NCSTAR 1.3, xxxvii)

Die Analyse von Photographien habe ergeben, dass 16 der 33 von WTC gesicherten Außen-Stahlplatten [perimeter panels], an denen jeweils drei Pfeiler und die Auflagenflächen für die Deckenträger befestigt waren (s.Bild), dem Feuer vor dem Einsturz ausgesetzt waren.

Im Fall des WTC 2 sei hingegen keine der neun aufbewahrten Außen-Stahlplatten den Bränden ausgesetzt gewesen. Die Untersuchung von über 170 Stellen an insgesamt 21 Platten ergab, dass an nur drei Stellen Farbrisse zu beobachten waren, die „andeuten, dass der Stahl möglicherweise eine Temperatur erreicht habe, die über 250 Grad Celsius hinaus ging." (NIST NCSTAR 1-3, Seite 101) Zu ähnlichen Ergebnissen kam man auch bei den insgesamt 12 aufbewahrten Stahlpfeilern aus den Gebäudekernen. An zwei Pfeilern aus den vom Brand betroffenen Etagen ließ sich „wenn überhaupt" nur eine „begrenzte Einwirkung" von nicht über 250 Grad Celsius nachweisen. (NIST NCSTAR 1-3, Seite xli)

Die Analyse der Mikrostruktur der untersuchten Stahlteile ergab zudem, dass es keine Anzeichen dafür gibt, dass sie Temperaturen, die ihre Integretität hätte ernsthaft schwächen können, einer „signifikanten" Zeitdauer ausgesetzt waren. „Keins der gesammelten Stahlteile zeigte Anzeichen dafür, einer Temperatur von über 600 Grad Celsius bis zu 15 Minuten ausgesetzt gewesen zu sein." (NIST NCSTAR 1, Seite 180)

Damit widerspricht der empirische Befund auch den Computer-Feuersimulationen des NIST. Denn ein Vergleich zeigt, dass untersuchte Pfeiler und Platten laut der NIST-Simulation über einen signifikanten Zeitraum Temperaturen von 1000 Grad Celsius ausgesetzt gewesen wären. Zudem befanden sie sich in der Region der Fenster, wo laut den Workstation-Tests des NIST die Temperaturen am höchsten sind. Wie aus folgender Abbildung (NIST NCSTAR 1-3, Seite 34) ersichtlich, wurden Außenpfeiler der Ostseite des WTC 1 zwischen der 90. und 100. Etage untersucht.

Bild


Nun ein Vergleich der betreffenden Zone mit den Computer-Simulationen des NIST, wobei es sich um Case A (weniger schwer)
handelt. (Abbildungen siehe NIST NCSTAR 1-5 F, Seite 71 ff.). Die besagte Zone befindet sich jeweils im oberen rechten Viertel (nördliche Seite der Ostseite).


Etage 96:
Bild


Etage 97:
Bild



Etage 98:
Bild


Laut den Computer-Simulationen des NIST wären diese Pfeiler Temperaturen von ungefähr 1000 Grad Celsius über einen Zeitraum von etwa 20 Minuten ausgesetzt gewesen, wohingegen in der Realität ihre Untersuchung ergab, dass sie nicht einmal für 15 Minuten 600 Grad Celsius ausgesetzt waren.

Obwohl es vor der Untersuchung noch hieß, die Exemplare seien angemessen, um den Zustand des Stahls in der Brandzone zu bestimmen, so galten sie nach der Untersuchung nicht mehr als exemplarisch.

„Man beachte, dass die untersuchten Außen- und Kernpfeiler in ihrer Anzahl sehr begrenzt waren und nicht als repräsentativ für die Mehrheit der Pfeiler betrachtet werden können, die den Bränden in den Türmen ausgesetzt waren." (NIST NCSTAR 1-2, Seite xli)

Die Tatsache, dass das NIST keine Stahlelemente gefunden hat, die annähernd Temperaturen
Obwohl bei der Auswahl der Exemplare besonderes Augenmerk auf die Region der Brände gelegt wurde und diese als angemessen für die Untersuchung betrachtet wurde, konnten keine Temperaturen festgestellt werden, die annähernd so hoch waren, dass sie die Stahlelemente so weit geschwächt hätten, wie es die offizielle Version behauptet. Das Ergebnis der Untersuchung der Überreste steht in klarem Widerspruch zur NIST-Erklärung des Einsturzes. Das NIST übergeht diesen Widerspruch nicht einfach, sondern behauptet sogar, dass diese Ergebnisse die eigene Version unterstützen.
„Diese Ergebnisse sind zum Teil auch eine Bestätigung der Hitze-Modelle [thermal modeling] der Struktur dar, da keines der Exemplare aus einer Zone stammt, in der eine solche Erhitzung vorhergesagt wurde". (NIST NCSTAR 1, Seite 181)

Diese argumentative Flucht nach vorn ist wenig überzeugungskräftig. Denn wie oben schon aufgezeigt, stammten einiger der Exemplare tatsächlich aus Zonen, in denen laut den NIST-Simulationen eine solche Hitze vorgeherrscht haben soll.

Zusammengefasst ergibt sich folgendes Bild: Um die ursprüngliche These zu verifizieren, wonach der Stahl bis zur signifikanten Schwächung erhitzt wurde, wurden Stahlelemente auch aus den beobachteten Brandzonen untersucht. Das Untersuchungsergebnis bestätigte die These aber nicht. Daraufhin zieht das NIST nicht eine andere Hypothese in Betracht, sondern erklärt, dass aus den Zonen, die so heiß gewesen sein sollen, dass der dortige Stahl signifikant geschwächt wurde, keine Exemplare gesichert wurden. Da es unmöglich ist, diese Behauptung empirisch zu verifizieren – der Stahl aus diesen Zonen wurde schließlich vernichtet – führt das NIST bestätigende Computer-Simulationen durch, die aber selbst wiederum nicht verifiziert werden können, da das NIST deren Parameter zu einem Geheimnis aus Gründen der nationalen Sicherheit erklärt.

Auch die im Rahmen der Untersuchung durchgeführten Brandtests stützen ebenso wenig wie die Analyse der 236 Stahlelemente die These, dass die Brände die Stahlelemente so stark erhitzen konnten, so dass sie ihre Tragfähigkeit signifikant verloren.

In einem Vorabbericht des NIST wird auf einen bereits 1970 durchgeführten Brandbelastungs-Test an einem den WTC-Etagen ähnelnden Modell verwiesen.

Die Bodengruppe [floor assembly] hielt erfolgreich einem dreistündigen Feuer stand. Sie hing unter maximaler Belastung nach drei Stunden um 4-3/4 Inch (2,4 Prozent) durch.
wtc.nist.gov/pubs/MediaUpdate%20_FINAL_ProgressReport051303.pdf
seite 84

In den späteren NIST-Berichten fehlt jeglicher Hinweis auf diesen Test. In dem FAQ-Sheet vom Dezember 2007 heißt es sogar, das NIST „fand keine Beweise dafür, dass jemals Brandtests an dem WTC-Deckensystem durchgeführt wurden."

Kritiker führen dies darauf zurück, dass die Test-Ergebnisse die NIST-Hypothese nicht unterstützen.

Das NIST führte auch eigene Brand-Tests an Geschoss-Konstruktionen durch.

Vier Standard Brandtests wurden nach ASTM E 199 an Bodengruppen durchgeführt, die „so nah wie praktisch möglich" denen des WTC nachempfunden waren. Tests wurden an Systemen mit einer Gitterträger-Spannweite [truss span] von 35 bzw. 17 Fuß Länge durchgeführt. Die Tests wurden jeweils mit einem SFRM-Brandschutz durchgeführt, wie er auch im WTC verwendet wurde. SFRM steht für XY und ist ein aufgesprühter Brandschutz (s.Bild). Die bei den Tests verwendete Dicke des SFRM betrug ¾ bzw. ½ Inch.
¾ inch entspricht dem Wert angenommen, wie er im allgemeinen in den Türmen vorhanden war.
Allerdings war 1999 im Fall des WTC1(Nordturm) bei allen vom Feuer betroffenen Etagen der Brandschutz erneuert worden. Dort betrug er 2,5 inch. (NIST NCSTAR 1-6 Executive Summary, Seite lxxi)

Bei allen vier Tests wurde die volle Belastung gewählt, für die das WTC konstruiert wurde. Bei den Tests mit den kürzeren Systemen wurde die Belastung verdoppelt, um die Resultate maßstabsgerecht zu halten.

Dann heißt es unter „Finding 8":

„Alle vier getesteten Gruppen stützen ihr volles Konstruktionslast [full design load] unter Stard-Brandbedingungen für zwei Stunden, ohne zusammen zu brechen." (NIST NCSTAR 1-6 Executive Summary, Seite lxxii)

wtc.nist.gov/pubs/NCSTAR1-6ExecutiveSummary.pdf

An anderer Stelle heißt es sogar, dass sie über zwei Stunden der vollen Last stand hielten.
"...in all cases, the floors continued to support the full design load without collapse for
over 2 hours." (NCSTAR 1, xli)

Selbst nach zwei Stunden unter Feuer kam es zu keinem Kollaps – im Vergleich zu den jeweils 20-minütigen Bränden in den WTC-Türmen. „Die Ergebnisse stellten fest, dass diese Art der Konstruktion in der Lage war, ohne einzustrüzen einer großen Gewichtsbelastung über eine beträchtliche Zeitspanne hinweg stand zu halten, im Verhältnis zu der Dauer der Brände an jedem gegeben Ort am 11.September (NCSTAR 1, 143)

Und dabei fanden laut Kritikern die NIST-Tests mit einer doppelt so hohen Gewichtsbelastung statt, wie sie faktisch im WTC vorhanden waren:

There is also a presumption in the NIST theory that the floors in the building would fail at the
same temperature as the test trusses would fail. This presumption cannot be sustained as the test
trusses were loaded to the maximum design capacity, (104 pounds per square foot for the full
length 35 foot trusses, NCSTAR 1-6, 4.1) but no evidence is presented to show that the floors in
the buildings would have been loaded so heavily. Indeed it is reasonable to believe that the
contents of typical offices would not load floors to anywhere near the maximum design load. A
typical filing cabinet might weigh 150 pounds with an area of 3 square feet, thus applying 50
pounds per square foot, far less than the design load. Furthermore office floors are never entirely
covered with filing cabinets.
journalof911studies.com/volume/2010/Falsifiability.pdf

Dort wird auch darauf hingewiesen, dass die Tests selbst dann zu keinem Einsturz führten, als der Stahl signifikant erhitzt war.
Test 3
The length of Test 3, (3.5 hours), allows us to remove any doubt surrounding the SFRM factor in
keeping the trusses at a lower temperature than exposed members (NCSTAR 1-6B, 76).
Let us examine the last stages of the test. At this time, the steel is over 800 ºC in the west trusses
and over 1000 ºC in the east trusses. These trusses operated at below 10% of their optimal
strengths for 40 to 60 minutes, as shown in the graph below. One would have expected
immediate failure, but this did not occur, providing another glaring indication that something
might be wrong with the HICT theory proposed by NIST.


BILDER ??

Die Test-Ergebnisse widersprechen der NIST-These eines Feuer-bedingten Einsturzes. Und obwohl der Test-Aufbau den WTC-Etagen „so nah wie praktisch möglich" entsprach, stellte das NIST die Aussagekraft der eigenen Tests in Frage.
"The Investigation Team was cautious about using these results directly in the
formulation of collapse hypotheses. In addition to the scaling issues raised by the test
results, the fires in the towers on September 11, and the resulting exposure of the floor
systems, were substantially different from the conditions in the test furnaces." (NCSTAR
1, 143)

Nachdem die Ergebnisse dieser Tests, die angelegt waren, to duplicate, as closely as practical, the floor system used in the WTC towers,
nicht in Einklang mit der Hypothese zu bringen waren, nach der die tragenden Elemente durch die Brände so starkt erhitzt wurden, so
dass sie signifikant an Tragkraft verloren und anschließend zum Kollaps führten. Nachdem auch die Untersuchung des WTC-Stahl die NIST-Hypothese nicht stützte, war spätestens nach den durchgeführten Brandtests der Zeitpunkt gegeben, ernsthaft alternative Hypothesen in Erwägung zu ziehen.

Um die Hypothese zu retten, führte das NIST einen neuen Summanden in die Formel „Flugzeugeinschlag + Brände = Einsturz" ein. Das NIST behauptet, dass der Brandschutz in den vom Feuer betroffenen Etagen weitgehend zerstört wurde bzw. soweit beschädigt, dass er sich von den Pfeilern und Trägern gelöst habe.

Denn mit Brandschutz ließ sich über Stunden nicht konstatieren, was laut dem NIST bereits nach
Minuten ohne Brandschutz zu beobachten war.

In einer Simulation wurde einer der größten Pfeiler der Türme in einen Ofen mit 1100 Grad Celsius Hitze gesteckt. Auch nach zehn Stunden hat der mit 1 1/8 inch SFRM-Brandschutz ausgestattete Pfeiler nicht die Temperatur von 600 Grad Celsius erreicht, ab der Stahl signifikant an Tragfähigkeit verliert. Ohne Brandschutz „dauerte es nur 13 Minuten, um die Stahloberfläche auf 600 Grad Celsius zu erhitzen".

„Die Brände in WTC 1und WTC 2 wären daher „nicht in der Lage gewesen, die brandgeschützten Kern- oder Außenpfeiler innerhalb von 102 bzw. 56 Minuten zwischen Einschlag und Einsturz bedeutend zu schwächen". (NIST NCSTAR 1, Seite 132)

Hierzu sei angemerkt, dass es sich bei dem Experiment, bei dem der ungeschützte Träge auf 600 Grad Celsius innerhalb von 13 Minuten erhitzt wurde, um eine Computer-Simulation handelt. Außerdem ist die Rede von Oberflächentemperatur. Um
den Träger selbst auf diese Temperatur zu erhitzen, hätte es wesentlich mehr Zeit bedurft – laut dem NIST dauerten die Brände aber nur jeweils 20 Minuten.

Hinzu kommt, dass es keine empirischen Belege dafür, dass die Brände
im WTC 1100 Grad Celsius heiß waren. Diese Zahl basiert auf Computer-Simulationen, die selbst sehr fragwürdig sind. Zuguterletzt: die Floor-Assembly-Test produzierten auch dann keinen Kollaps,
als die tragenden Elemente auf 800 Grad Celsius erhitzt waren und nur noch 10% der Tragkraft hatten.

Aus dem obigen Zitat des NIST ergibt sich, dass fehlender Brandschutz zwingend notwendig ist, um die offizielle Erklärung des
brandbedingten Einsturzes aufrecht erhalten zu können. Das NIST formuliert das auch unmissverständlich:

"The WTC towers would likely have not collapsed under the combined effects of the aircraft impact damage and the extensive, multi-floor fires that were encountered on September 11, 2001, if the thermal insulation had not been widely dislodged."
(NIST NCSTAR 1-6, Seite 283)
Ein ernüchternder Gedanke, daß man zur Strafverfolgung eines Ladendiebs bessere Beweise braucht als dazu, einen Weltkrieg anzufangen. Anthony Scrivener
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