PSG = Paris St. germain? = vielleicht ein Wort aus dem Titel?
Ja, ProstituiertenSchutzGesetz meinte ich.
PTSD = PTBS? = wtf? = irgendwas aus der Medizin wie posttraumatische Belastungsstörungen? Kannst das Wort nicht schreiben?
Ja du hast recht, ich hätte das hinschreiben sollen. Ja, ich meinte PostTraumatische BelastungsStörungen, englisch "Post-Traumatic Stress Disorder".
Nutten und PTBS

Ich finde das nicht zum Lachen. Hier im Forum lese ich öfter mal, einzelne Sexarbeiter hätten eine Macke. Nun haben natürlich viele Menschen irgendwelche Macken. Die Frage ist, wie weit Gesetze Freiheit einschränken dürfen, um uns davor zu schützen, Macken zu bekommen. Das PSG2017 schießt über das Ziel hinaus.
Sexarbeit ist kein leichter Beruf. Aus dem Bauch heraus sehe ich bei Sexarbeit ein im Vergleich zu vielen anderen Berufsgruppen erhöhtes Risiko, psychisch beschädigt zu werden. Melissa Farley und Mitautoren haben versucht, wissenschaftlich zu belegen, wie hoch dieses Risiko ist (oder wenigstens behauptet, dass sie das belegen wollten). Die entsprechenden Artikel wurden oft zitiert und als Beleg dafür angeführt, wie schädlich Prostitution für die Ausübenden sei. Ich vermute, dass die Artikel von Farley mit ein Grund dafür sind, dass wir das beklagenswerte PSG2017 haben. Die Kritik versucht nun zu zeigen, dass Farleys Artikel nicht wissenschaftlich sind, und als Begründung für ein Gesetz untauglich.
Was kommt als nächstes? Sozialhilfeempfänger und Stress?
Die zeitliche Reihenfolge ist andersrum, Sozialhilfe gibt es schon länger als das PSG. Auf eine Art soll Sozialhilfe den Stress der Empfänger verringern. Tut sie auch, vermute ich, wobei ich gehört habe, dass die Interaktion mit dem "Amt" durchaus stressig sein kann. Aber im Ernst: Der Vergleich hinkt ein wenig. Der Zweck von Sozialhilfe ist, Freiheit zu schaffen, der Zweck des PSG, sie einzuschränken.